Dezember 3, 2020

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Die Vuelta a Espana startet heute.

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Ähnlich wie bei den anderen beiden großen Rundfahrten hatten sich die ursprünglich ausländischen Startort wegen Corona frühzeitig verabschiedet. Im Gegensatz zu Tour oder zum Giro gibt es aber bei der Vuelta keine Kompensation der Etappen in Spanien. So beginnt die Vuelta a Espana erst am heutigen Dienstag und nicht wie gewohnt schon am Samstag.

Der Freude dürfte das wohl keinen Abbruch getan haben. Der Sorge allerdings auch nicht. Allerdings stehen bei diesen Radsport Großereignis derart massive wirtschaftliche Interessen dahinter, dass man zumindest versucht, das Ereignis bis zum Ende durchzuboxen. Wir werden sehen, noch ist Madrid Sperrgebiet.

So sind es in diesem Jahr nur 2849 Kilometer und 18 Etappen. Davon sind 4 flach 8 hügelig, 5 bergig. Dazu gibt es ein Einzelzeitfahren.

Der deutsche Spezialist für die Gesamtwertung, Emanuel Buchmann vom Team Bora hansgrohe, ist nicht dabei. Dafür aber Pascal Ackermann. Der blonde Strahlemann vom selben Team kümmert es nicht, dass man ihm vom Giro auf die Vuelta geschoben hat. Letztes Jahr hat Ackermann das maglia ciclamino gegen Arnaud Demare gewonnen. Dieses Jahr soll es Peter Sagan mit dem Argument versuchen, dass der Giro mehr Berge als die Vuelta hat.

Das hier kommerzielle Interesse bestehen und hier ein alternder Superstar noch einmal zum Fenster rausgehängt werden soll., redet man nicht. Fakt ist, dass Sagan gegen Demare im Sprint keine Chance hat. Das kann sich aber ändern.

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Pascal Ackermann wird bei der Spanien Rundfahrt wieder auf den ehemaligen Teamkollegen Sam Bennet vom Team Deceuninck Quickstep stoßen. Jedoch hat hat der Deutsche diesmal ein starkes Leadout Team an seiner Seite.

Insgesamt sind elf deutsche Fahrer mit dabei, darunter recht bekannte Namen, wie Simon Geschke und Paul Martens. Bora hangrohe hat Rüdiger Selig, Andreas Schilliger und Michael Schwarzmann aufgestellt. Selig und Schwarzmann waren letztes Jahr beim Giro die Grundlage für Ackermanns  Erfolg. Das restliche Team wollen wir hier aber nicht außer Acht lassen.

 Die erste Etappe der Vuelta a Espana wird im Baskenland ausgetragen. Sie führt von Irun nach Arrate ausgetragen. Sie hat mehrere Anstiege um die 600 m. Dazu kommt der steile Schlussanstieg nach Arrate. Gut, der letzte Kilometer führt noch bergab, trotzdem werden die Sprinter um Ackermann keinen guten Zuschauerplatz in der ersten Reihe haben.

Die Bug Boys der Gesamtwertung sind dafür gleich am ersten Tag gefordert. Froome, Valverde, Roglic und Konsorten werden hier schon mal um das Klassement sorgen müssen. Obwohl Tadej Pogacar nicht mit von der Partie ist. Dafür dürfte Froome`s Teamkollege Carapaz nur auf eine Schwächephase des großen Meisters warten, damit er die Führungsrolle übernehmen kann.

 

 

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