Mi. Dez 11th, 2019

Die Aufgaben der Fahrer häufen sich im Herbst.

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Wollen die nicht oder können die nicht. Beim Fußball bleiben ja auch nicht nach der Halbzeit die Hälfte der Spieler in der Kabine.  Nö, Trainer, kein Bock mehr oder gar wir können ja sowieso nicht mehr gewinnen, sind nicht unbedingt die Schlagworte, die eine Karriere fördern können.

Das heißt klar, elf Mann elf Brüder, alle oder keiner und am Ende wird der Trainer gefeuert.

Radsport ist auch Mannschaftssport. Schaut man sich die Ergebnislisten bei vielen Radrennen im Frühjahr und im Herbst an, so denkt man an den Ball der einsamen Herzen. Die Deutsche Radsport Meisterschaft dieses Jahr zeigte dies extrem schon im Sommermärchen.

Aber auch bei der Troffeo Matteotti und dem GP Isbergues sahen nicht viele Renners das Ziel. Oft ist nun so, dass die Jungs ziemlich sinnlos hinterradeln, weil sie aufgrund des Rückstandes nicht mehr ins Geschehen eingreifen können. Fährt man dazu des öfteren am Team Bus vorbei neigen die Fahrer zu einer vorzeitigen Dusche. Die alte Odysseus Problematik.

Worldtour Teams bekommen über 8000 Euro für die Teilnahme. Die Fahrer müssen nur am Start stehen und brauchen nicht durchs Ziel radeln.

Pro Tour Teams bekommen noch 3000 Euro und der Rest darf mitfahren. So ist dann der Anreiz für eine Beendigung des Rennens oft nicht überzeugend. So überzeugend wie bei den Grand Tours, wo jeder bis zum letzten Tag gebraucht werden könnte.

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