Mi. Dez 11th, 2019

Der Hundertjährige der von der Schanze sprang und gewann

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Natürlich ist die Vierschanzen Tournee in aller Munde. Trotzdem  will ich jetzt nicht von Noriaki Kasai und seinen Erfolgen in 50 Jahren reden. Ich will vom Radsport reden. 


Aber nicht von Davide Rebellin und seinen Bemühen noch einmal im Profi Radsport Fuß zu fassen. Auch die Teilnahme von Andrea Tafi bei Paris Roubaix soll nicht das Thema sein. 

Ich will von einen aktuellen 100 Jährigen erzählen,  dem Franzosen Robert Marchand. Der ist weit über 100 Jahre alt, genau gesagt 107, und fährt auf der Bahn alle in Grund und Boden. Auch viele der jungen Burschen, wir reden von 80 und 90 Jahre alten Herren. Zumindest hatte er es bis zum Alter von 105 Jahren auf der Bahn. Mit 105 Jahren setzte er die Weltrekordmarke für eine Stunde auf der Bahn auf 22,547 km hoch. Mit 102  hatte er noch 27 km zurückgelegt. Auch heute kann er es oft nicht lassen. 

Zwar sieht man ihn nun nicht so oft bei Byringe Bahnhof auf einer alten Draisine, das ist eher dem Verfasser vorbehalten, aber man soll ihn in Frankreich des öfteren auf der Radrennbahn sehen.


Robert Marchand hatte erst im Alter mit 78 Jahren mit dem Radsport begonnen. Über Jahre fuhr er täglich Distanzen von runf 100 km. Sein Rezept für die heutige Rentnerjugend ist: Immer Sport treiben und viel Obst und Gemüse essen. Auch als 100 Jähriger hat Marchand immer noch das Sauerstoffaufnahmevermögen eines 55 Jährigen. Das ist enorm.

Natürlich musste sich Robert Marchand nach seinen Rekorden immer wieder den Dopingkontrolleuren stellen. Diese bescheinigten ihm immer ein sauberes Vorgehen.

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