Sa. Okt 19th, 2019

Der Doper für die Armen

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Manchmal frage ich mich, in was für einer Welt wir leben. Da wird  ein Mann als Topdopingspezialist hingestellt, der einen Jahresumsatz oder Gewinn von 100000 Euro gemacht haben soll. 100000 Euro? in einer Szene in der es um Milliarden geht? Ich bitte sie.

Bei den Beträgen von von 4000 Euro pro Saison wird sich mancher Hobbysportler fragen, warum er das nicht auch gemacht hat. Ein Rennrad ist mittlerweile viel teurer. Und wer er sich leistet, zum Triathlon nach Haway zu fliegen, der wird sicher noch ein paar Euro für eine gute Form drauflegen. Zumal der Vorortservice in Hawai ja eigentlich sicher gewährleistet ist.

10000 Euro und einen weltweiten Service liefern, bei Preisen zwischen 4000 und 12000 Euro pro Saison, bei 40 Blutbeuteln, das dürfte wohl der Dopingschnäppchenpreis für nicht so ganz betuchte Athleten sein. 

So wundert auch nicht der Aufschrei der deutschen Funktionäre, dass man nicht betroffen sei. Nachdem der Name S. bekannt wurde.

Und es wundert auch nicht, dass die Athleten, deren Namen bisher bekannt wurden, nicht gerade zu den Koryphäen ihrer Sportart zählen.

Jedoch würde ich nicht darauf bauen, dass die Dopingnetze in Deutschland und sonstwo in der Welt nun zerschlagen sind oder werden. Da stehen doch schwere Interessen dahinter, die gerade jetzt fleißig  dabei sind, gerade dieses zu verhindern.

 

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