Mo. Mrz 30th, 2020

Cyclo Cross WM. Mathieu Van der Poel zersägt die Konkurrenz.

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Was hatten sich die Belgier nicht gefreut. Es war ihr Wetter. Gestern hatten sie noch Van der Poel Terrain, doch in der Nacht begann es zu regnen und setzte den Platz unter Wasser. Dübendorf Flugplatz wurde in Rübendorf Acker umbenannt. Den besten Beitrag dazu leisteten die Jungspunde. Die verwandelten unter lauten Gestöhn den Platz in ein Schlammloch und ließen die Hoffnungen der Van der Poel Gegner in die Höhe schnellen. Die Zeiten zeigten schon im Gegensatz zum Vortag, dass der  Tag recht lang werden würde. Am Ende kamen sicher mehr 5 Minuten Zugabe heraus.

UCI Cyclocross World Championship course 2020

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Gepostet von UCI Cyclo-cross World Championship 2020 Dubendorf – Zurich / Switzerland am Donnerstag, 23. Januar 2020

Die Jungs mit den blauen Trikots hatten sich vorgenommen, Mathieu Van der Poel gemeinsam unter Druck zu setzen. Deshalb war man nach einer Runde völlig verwirrt, als der fliegende Holländer aus dem Netz geflogen war. MDVP wollte nicht mitspielen und setzte sich von Beginn an an die Spitze. In  der zweiten Runde waren es anderthalb Minuten und die verwaltete  der alte neue Weltmeister nach Belieben.

Dahinter sah man die blaue Armada, in langer Reihe aufgeschossen. Aber nicht alleine. Denn ein weißer Schmutzfleck verschandelte die Gegend. Nicht, dass nach einer Fahrer nach fünf Minuten noch irgendwie salonfähig aussah. Es sei denn, man wollte eine Partie in der Güllegrube von Aadsche Tönsen feiern.

Das schmutzige weiße Trikot von dem Engländer Tom Pidcock fuhr unangemeldeterweise auf dem zweiten Platz vor den blauen Teufeln daher. Wofür gab es einem Brexit? Und jetzt torkelte einer denen vor einem weg. Schleppte das Fahrrad besser durch den weichen Schlamm und hangelte sich die wenigen Anstiege schneller hoch als man selbst. Am Ende gab es trotz des Widerstands von Toen Aerts und Wout van Aert einen ungefährdeten zweiten Platz für Pidcock. Aerts und Wout van Aert stritten sich  noch um den dritten Platz auf dem Podium.

Toen Aerts konnte den zeitweilig mit Brisanz heraneilenden Landsmann dann doch auf Distanz halten.

Als Mathieu Van der Poel schlammverschmiert die Ziellinie überschritt, hielt er einen Zentimeter dahinter kurz inne. Er stellte sein Gefährt quer zur Fahrtrichtung und ließ sich kurz von den Zuschauern feiern. Die Nachfolgenden streckten ihre Matschhände dem Publikum  hin. Auf den Coronavirus kam es jetzt auch nicht mehr an.

Deutsche Fahrer waren natürlich auch dabei. Allerdings waren sie in den livestreams nur wenig zu sehen. Sascha Weber  wurde bester Deutscher. Er belegte den 19. Platz mit rund 9 Minuten Rückstand. Marcel Meisen gab das Rennen vorzeitig auf.

Ergebnis >>>>>

 

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