Mo. Aug 19th, 2019

Radsport Journal Tourmann

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Cyclo Cross

Cyclo Cross Rennen

Die Cyclo Cross Saison 2018/ 19

UCI Cyclo Cross Kalender

Cyclo Cross Kalender mit direkten Links zu den Veranstalterseiten

 

 

 
 

3.2.

Van der Poel zeigt bei der WM den Belgiern die Harke

Diese Saison Saison ist für die gefühlte  Cyclo Cross Nation Nummer  1 sehr sehr schlecht gelaufen. Bei fast jedem Rennen stand ein bestimmter fliegender Holländer an erster Stelle. Natürlich konnte man sich da zynische Kommentare nicht verkneifen. Aber am Ende musste man das Ganze mit belgischen Bier herunterspülen. Und auch da gibt es Sorten, bei denen der Schmerz recht groß sein muss.

Man hat den Holländer Van der Poel nach der WM  in Bogense weinen sehen wollen. Genau das hat man auch dann nach dem Rennen geschrieben. Der Holländer heult. So drückte sich sporza stellvertretend für die Radsport Nation aus. Ja, er hat geheult. Aber nicht so wie sich die Belgier das vorgestellt haben. Kein winselndes am Boden liegen. Keine Asche übers das Haupt streuend, ehrfürchtig vor der belgischen Nationalfahne  niederknieend. Nein, es waren die Tränen der Freude, weil er den belgischen Nationalhelden Wout Van Aert vom Thron gestoßen hat.

Schon letztes Jahr, als Van der Poel souverän in Belgien den Cyclocross dominierte, war man unendlich erleichtert, dass wenigstens der Weltmeistertitel im Cyclo Cross erhalten blieb. Stolz zog man mit den Fahnen durch die Heimat Van der Poels, der einen so oft das Bier versauert hatte.

Jetzt aber ist Schluss mit lustig, denn die einzige belgische Hoffnung im Cyclo Cross wird man nur noch auf der Straße sehen.

 Wout van Aert hat sich heute nicht schlecht geschlagen. Er wurde Zweiter, mit nur 16 Sekunden hinter dem neuen Weltmeister Mathieu Van der Poel. Das ist ordentlich, aber nicht genug. Der Zweite ist in dieser Sportart der erste Verlierer. Das Regenbogentrikot kriegt nur der Mann mit der Nummer. Die restlichen Fahrer bekommen einen warmen Händedruck.

Auch  der deutsche Meister Marcel Meisen konnte sich angesichts der Geschäftslage keine großen Hoffnungen machen. Seine Platzierung als Achter  entspricht seinen Möglichkeiten. Dass er nur 1:16 Minuten hinter dem Sieger ins Ziel kam, zeichnet ihn allerdings aus.

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14.1.

Wout Van Aert verliert sein Belgisches Meistertrikot

 

Gesehen hat man das Trikot in der abgelaufenen Saison eh eher wenig. Wout Van Aert ist in der Hauptsache Cyclo Cross Weltmeister und trägt in der Regel dieses Trikot. Gestern wurde er nun bei den belgischen Meisterschaften von Toen Aerts geschlagen, der nun gleich heute beim Cyclo Cross in Ottegem das Hemd ausführen wird. Ob er es aber länger als  gewöhnlich seinem Publikum präsentieren wird, hängt von zwei anderen Faktoren ab. Die heißen Wout van Aert und Mathieu Van der Poel. Sollte Van Aert bis zur Weltmeisterschaft im dänischen Bogense am 3. Februar nicht in Form kommen und zeigt Mathieu Van der Poel wie letztes Jahr zu Hause in Valkenburg wieder Nerven, dann hat Toen Aerts gute Aussichten auf das Trikot mit dem Regenbogenstreifen. Bis dahin könnte er es noch ein zwei Wochen auftragen, bevor es endgültig in den Schrank kommt.

Marcel Meisen holt sich zum 3. Mal die Deutsche Cyclo Cross Meisterschaft.

Am Wochenende wurden in Kleinmachnow bei Berlin die Deutschen Meisterschaften im Cyclo Cross ausgetragen. Bei den Damen holte sich Elisabeth Brandau schon am Samstag das begehrte Trikot. Auch für sie war es der 3. Deutsche Meister Titel. 

Die Elite der Herren trug ihr Rennen  am Sonntag. Auf dem verwinkelten Kurs in Kleinmachnow setzte der nun dreimalige Deutsche Meister Marcel Meisen überlegen gegen sein Konkurrenten Manuel Müller und Sascha Weber durch. Gegenüber dem letzten Jahr tauschten Weber und Müller die Plätze. Sie hatten jedoch einen Rückstand von über einer Minute hinter dem alles überragenden Marcel Meisen. Trotzdem deutet sich mit dem zweiten Platz von Manuel Müller eine Wachablösung im deutschen Cyclo Cross an. 

Im Gegensatz zu den Frauen, die nur um die 50 Minuten fahren mussten, betrug die Fahrzeit bei der Elite der Männer rund 60  Minuten. Insgesamt 23 Kilometer wurden in dieser Zeit auf dem schwierigen Parcours mit vielen technischen Problemen zurückgelegt. So gab es natürlich die obligatorischen Balken. Dazu kam eine recht nett anzusehende Schnecke, wo die Fahrerinnen und Fahrer ein wenig kreiseln durften. Es gab auch dürftige Preisgelder. Wobei mal wieder gesagt werden muss, dass die Frauen eindeutig benachteiligt werden. Die Masterklassen 2 und 3 der Herren bekamen wie die Frauen Elite 300 Euro Siegprämie, obwohl sie 10 Minuten weniger zu fahren hatten. Die U23 der Männer fuhr wie Elite der Frauen 50 Minuten, bekam aber 500 Euro als Siegprämie wie die Männer Elite. Ich glaube, da sollte doch in diesem Lande ein wenig mehr Gleichberechtigung herrschen. Das ist doch das mindeste, was man von einem ehemaligen SPD Politiker, wie Herrn Scharping, erwarten darf.

6.1.

Van der Poel holt sich den Doktorhut beim Cyclo Cross in Brüssel

 

Der Cyclo Cross auf dem Gelände der Brüsseler Universität zählt zur DVV Troffee. Beim ersten Rennen der Troffee in Oudenaarde hatte Mathieu Van der Poel extrem geschwächelt und viel Zeit verloren. Seitdem hat er alle Rennen dieses Wettbewerbs in Folge gewonnen. Aber erst heute gelang es ihm, den sich von  Toen Aerts entscheidend abzusetzen. Schon beim Cyclo Cross in Baal hatte er die Gesamtwertung übernommen. Noch steht ein Wettbewerb im belgischen Lille aus. Aber die 58 Sekunden Vorsprung sollten eigentlich langen. Es sei denn, er hätte wieder einen solchen rabenschwarzen Tag wie am Beginn der Trofee in Oudenaarde. 

 

Heute jedenfalls ließ er von Beginn keinen Zweifel, dass er sich die Gesamtwertung  der Serie holen wollten. Niemand konnte ihm richtig folgen und am Ende kam er 45 Sekunden vor Toen Aerts ins Ziel. Der hat nun über 4:30 Minuten Vorsprung vor Michael Vanthourenhout und sollte den zweiten Platz bei der DVV Verzekeringen Trofee sicher haben. Wout Van Aert ist bei diesen Wettberwerb schon in Baal nicht mehr angetreten. Der Weltmeister ist auf ein Rennen in Frankreich ausgewichen. Er soll von den Organisatoren vom Cyclo Cross in La Meziere in der Bretagne 20000 Euro Antrittsgeld bekommen haben. Der Sieg war ein weiteres Trostpflaster für die angekratzte Verfassung von Wout Van Aert.

 

In Brüssel waren auch die deutschen Fahrer Marcel Meisen und Sascha Weber am Start. Sascha Weber kam auf den 13. Rang mit 5 Minuten Rückstand auf den Sieger. Der Deutsche Meister Marcel Meisen beendete das Rennen vorzeitig.

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5.1. 

Mathieu Van der Poel schafft beim Gullegem Cross seinen 100. Profisieg

 

Er ist in dieser Saison einfach nicht zu schlagen. Mathieu Van der Poel hat seinen 8. Sieg in Folge eingefahren. Für die anderen Fahrer muss es deprimierend sein. Ähnlich werden es die Slalom Fahrerinnen sehen, wenn sie an Mikaela Shifrin denken. Wenn  die Sportler einen Lauf haben, dann kommt der Kannibale zum Vorschein. Meistens ist ja der zweite Platz schon vergeben, wenn Wout Van Aert am Start ist. Der Weltmeister hat aber diese Saison deutlich den Anschluss an Van der Poel verloren.

Eigentlich konnte nur Gianni Vermeersch mit Mathieu Van der Poel mithalten. Gegen Ende des Rennens fragten sich die belgischen Kommentatoren, ob Van der Poel dem Belgier Vermeersch den Sieg schenken würde. Zumal sie in der nächsten Sommersaison zusammen auf der Straße in einem Team fahren würden. Was für eine Frage.

 

Van der Poel hat sie aber trotzdem beantwortet. Sie lautete nein. Denn am Ende hatte  er einen Vorsprung von 13 Sekunden herausgefahren. Van der Poel`s kleiner Bruder David erkämpfte sich gegen Michael Vanthourenhout den dritten Platz. 2 Holländer auf dem Podium, da wird selbst das belgische Bier schal.

2.1.

Marcel Meisen gewinnt den EKZ Cyclo Cross in Meilen

 

8 Runden a 2,6 km kamen am Ende der Herren Elite heraus. Die daraus folgende Distanz von 20,4 km bewältigte der Deutsche Meister Marcel Meisen am besten.  Er fuhr eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 21,39 Km/h und hatte einen Vorsprung von 9 Sekunden vor dem Zweiten, dem Schweizer Lars Forster. Von der belgischen Top Elite waren nur Quinten Hermans und David Van der Poel am Start. Hermans wurde Dritter, kam aber mit 38 Sekunden Rückstand hinter Marcel Meisen ins Ziel. Der kleine Van der Poel wurde Vierter und wurde so Gesamtsieger der EKZ Cross Tour.

 
c EKZ Tour

Von Beginn an bestimmten zwei Deutsche das Rennen. Marcel Meisen und Sascha Weber wurde nur von Quinten Hermans begleitet. Später gelang es dem Schweizer Lars Foster Anschluss an das Trio zu finden. Er setzte sich sogar zeitweise an die Spitze, wurde dann aber von Marcel Meisen wieder überholt. Meisen hatte am Ende 9 Sekunden Vorsprung. Forster sprach nach dem Rennen davon, dass er dem anderen nicht folgen konnte. Der Andere war Marcel Meisen und er war nach Ansicht von Forster einfach der Bessere.

 
Marcel Meisenc EKZ Tour

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1.1. DVV Cyclo Cross Baal

 

31.1.

Die Radsport Journal Tourmann Redaktion wünscht allen einen guten Rutsch

 
 

30.12.

Mathieu Van der Poel gewinnt auch den Superprestige in Diegem

 

Am Vortag durfte Weltmeister Wout  van Aert glänzen. Er gewann den Brico Cross in Bredene. Allerdings in Abwesenheit von Van der Poel. Beim  Superprestige in Diegem standen die Fahnen allerdings wieder auf Sturm. Mathieu van der Poel hatte bisher alle Wettbewerbe dieser Serie gewonnen und er ließ diesen Sieg auch nicht aus. Zunächst begann das Rennen für Wout Van Aert und Mathieu van der Poel nicht nach Wunsch. Beiden kamen nicht vom Start weg und radelten dem Feld hinterher. Van der Poel bekrabbelte sich aber und setzte sich mit Michael Vanthourenhout an die Spitze. Obwohl  er  in der 8. Runde mit einem Streckenposten kollidierte, ließ er sich nicht entmutigen. Nachdem er seine Knochen wieder zurechtgerückt hatte, übernahm er die Verfolgung von Vanthourenhout, überholte diesen und setzte sich an die Spitze des Rennens. Diese war somit wieder drei Runden vor Schluss entschieden. Mathieu Van der Poel gewann den Superprestige in Diegen zum achten Mal in Folge.

Zweiter wurde Michael Vanthourenhout mit 14 Sekunden Rückstand. Wout Van Aert verlor jede Lust und sah das Ziel als 5. mit 56 Sekunden Rückstand. Unter den ersten Zehn war kein deutscher Fahrer.

28.12.

Cyclo Cross Rennen

Der Azen Cross in Loenhout

Verfolgt man in letzter Zeit die Cyclo Cross Berichterstattung in den belgischen Medien, so kommt man um den Ausdruck Resignation nicht herum. Der Livescore bei sporza wird dem Titel eröffnet: “Schlägt Mathieu Van der Poelauch diesmal den Weltmeister Van Aert? Auch im Fernsehen sieht man nicht viel anderes als Tränen, Weinen, Hoffen und Bangen. Am Ende meist vergebens, was die letzteren der  beiden Gemütszustände betrifft.

 

Auch heut in Loenhout wird schnell wieder die Flagge der Resignation gehisst. Nach  einer Runde sind schon 8 Sekunden Vorsprung für Van der Poel. Dann der kurze Moment des Hoffens. Van der Poel stürzt und die belgischen Kontrahenten arbeiten zusammen. Aber der Optimismus hält nicht lange, nach einer halben Stunde führt der fliegende Holländer mit 26 Sekunden.

15 Minuten später kommt die Meldung. Van der Poel ist auf dem Weg Toon Aerts die Führung in der DVV Troffee wegzunehmen. Es fehlen noch 10 Sekunden und  Mathieu van der Poel hat dazu noch eine Viertelstunde Zeit. Ich denke mal, dass der fliegende Holländer sich darüber während des Rennens keine großen gedanken macht. Er hat noch Zeit. Es stehen in der Wertung noch drei Rennen aus.

 

Toon Aerts steht aber wohl der Schweiß auf der Stirn. Als die Glocke für die Schluss rund klingelt, sind es nur 3 Sekunden, die Mathieu Van der Poel fehlen, um die Gesamtwertung zu übernehmen. Gewonnen  hat er das Rennen in Loenhout schon sicher. Das Bangen ist wieder da. Auch das Hoffen. Diesmal geht nur noch darum, ob Toen Aerts seine Gesamtführung in der DVV Troffee behält. Es geht um Sekunden. Die Belgier können aufatmen. Toen Aerts kommt mit dem Mute der Verzweiflung ins Ziel und das rechtzeitig.

Mathieu Van der Poel gewinnt überlegen. Toen Aerts verteidigt seine Führung noch einmal und die Hoffnung der Belgier wird erst am Neujahrstag sterben.

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26.12.

Cyclo Cross Rennen

Mathieu Van der Poel zelebriert die Festtage in Heusden Zolder

Das wird nicht besser. Ich sehe es schon kommen. Die Belgier werden sich angewidert vom Cyclo Cross abwenden und sich dem Hallenhalma zuwenden. Es macht sicher keinen Spaß. Jedesmal die Fliegenklatsche mitzubringen und sich dann gegenseitig zu verkloppen. 

Belgien in Not!!! Das Kernland des Cyclo Cross wird von einem einzigen Holländer besetzt. Gut, der kann fliegen. Aber ist das ein Trost?                                                                                                                                Ich selber kann das Elend nicht mehr mit ansehen. Weinende Männer, die ihre schwarz gelb rote Flagge jedes Wochenende verbrennen müssen. Da gehen sicher bald die Fähnchen aus.

Habe diesen 2. Weihnachtstag deshalb ein wenig die Deutschland Tour revivallt. Von Koblenz über die Lahn und das Gelbachtal hoch nach Montabaur. Im Sommer war es genauso sonnig. Allein die Temperaturen waren heute etwas im Keller. Also im Schatten, da war es wirklich arschkalt. Gut, das unser Auto ein Automatik namens Jo hat. Die neueste Technik. Man sagt einfach:” Jo, fahr wieder auf dem schnellsten Weg nach Hause!” Und der machts es. Sofort!. Nur blöd, dass ich Jo bin.

 

Reden wir also lieber über Mathieu Van der Poel und sein ambivalentes Verhältnis zu den Belgiern. Der Junge hat auf der Rennstrecke von Heusden Zolder mal wieder alles in Grund und Boden gefahren. Und der Boden war sicherlich nicht so matschig wie am Sonntag in Namur. Aber der Asphalt ist nun gerade auch nicht  geschmolzen. Regenreifen wurden jedenfalls nicht benötigt. Der Held der Belgier, Wout Van Aert, verschlief diesmal den Start nicht. Doch als schon die Nation halbwegs aufatmete, fing er sich einen Platten ein. Den Keller für die Stimmung musste man nicht lange suchen.

 

Heusden Zolder ist ein Wettbewerb, der wie Namur zum Weltcup zählt. Das  heißt, Toen Aerts ist noch immer der Führende. Und Mathieu Van der Poel, der die ersten beiden Wettbewerbe in Belgien und Amerika nicht bestritten hatte, liegt ein wenig zurück. Bislang hat Wout van zwei Rennen gewonnen. Die ersten beiden, ohne dass Van der Poel teilgenommen hätte. Die nachfolgenden 5 gehen allerdings alle auf Mathieu van der Poels Kappe. In Führung liegt aber Toen Aerts, der die ganze Zeit mit guten Platzierungen Punkte gesammelt hat. Auch heute ließ er sich nicht lumpen, wurde Vierter und sammelte genügend Punkte, um weiterhin das Klassement des Weltcups anzuführen.

Wout van Aert bekrabbelte sich wieder. Wie es seine Art nun mal ist. Gegen Ende des Rennens kommt er noch mal stark auf. Er schüttelt seine Begleiter ab. Dabei hat Michael Vanthourenhout mal wieder richtig Pech. Van Aert näherte sich immer mehr dem fliegenden Holländer. Am Ende sind es aber 16 Sekunden, die die beiden trennen.

 

Mathieu Van der Poel vom Team Corendon kann mal wieder die Hände zum Himmel strecken und das Konfetti auf sich herabregnen lassen. In der Gesamtwertung des Weltcups liegt er nun auf Rang 3 mit 75 Punkten Rückstand auf Toen Aerts und 68 Punkten auf Wout van Aert. Noch stehen 2 Wettkämpfe a 80 Punkte für den Sieger aus und eigentlich kann es nur noch zwischen Aerts und Van Aert um den Sieg in der Gesamtwertung gehen. Da sehe ich doch nun einige strahlende Gesichter bei unseren belgischen Nachbarn.

 

23.12.

Cyclo Cross Rennen

Cyclo Cross Weltcup Namur

 

Die Zitadelle von Namur hat viele Schlachten -auch des Radsports – gesehen. Hier oben enden  auf der kopfsteingepflasterten Rampe nicht nur zahlreiche Straßenrennen. Im Winter findet  jedes Jahr auch der berüchtigte  Cyclo Cross statt. Mit seinen steilen klebrigen Anstiegen und den ebenso steilen und gefürchteten schleimigen Abfahrten. Selbst unter guten Bedingungen eine Herausforderung für Mensch und Material.   Dieses Jahr hat es die ganze Zeit geregnet. Und auch die Tage davor war Mutter Natur nicht untätig und bereitete einen kräftigen Untergrund vor. So konnte man von eklatant schlechten Bedingungen sprechen. Es war der de letzte Tag vor dem Weihnachtsfest, aber nicht das letzte Rennen in Belgien für  dieses Jahr. Schon am 2. Weihnachtstag gibt es die Fortsetzung in Zolder Heusden.

 
 

Normalerweise schaut man um diese Zeit Biathlon. Was werden diese Athleten bedauert, wenn ein wenig Wind herrscht oder wenn es gar schneit oder regnet. Die arme Laura, wie muss sie leiden. Mir kommen dann die richtig die Tränen, wenn ich die Kommentatoren im Fernsehen höre. Wenn sie die Jungs und Mädels beim Cyclo Cross sehen würden, das würden die zartbesaiteten Herren sicher nicht aushalten.

Genug gespottet. Kommen wir wieder zu Belgiens beliebtester Wintersportart.

Die wird unglücklicherweise für die belgischen Enthusiasten von einem Holländer geprägt. Hat man sich nicht vor langer Zeit von den Niederlanden getrennt? Und jetzt muss man jedes Wochenende diese Schmach erleben. Ein fliegender Holländer fährt alles in Grund und Boden und vor allen die belgische Elite. Die hat sich auf den Kampf um den zweiten Platz eingestellt. Das ist genauso, als ob man in Deutschland nur noch von der zweiten Liga berichten würde.                                                                                                                                     Mathieu Van der Poel heißt der Mann, der die Preise an den Bierständen verdirbt. Wie soll man sich auch in Ruhe betrinken, wenn da vorne immer einer mit der falsche Trikolore  herum fährt.

 

Von Beginn an setzte Mathieu Van der Poel die Akzente auf dem loodsswaaren Modderpoel. Das heißt auf deutsch bleischwerer Matschhaufen. Wout van Aerts, der belgische Weltmeister, verpasst den Start völlig. Nicht so Laurens Sweeck, der die Spitze übernimmt. Schon nach einer Runde sind Jungs völlig verschlammt. Es versteht sich von selbst, dass die Räder in jeder Runde gewechselt  und dann in der Nächsten frisch gekärchert den Jungs wieder ausgehändigt werden.

 

Gegen Ende des Rennens haben wir wieder die normalen Zustände. Mathieu van der Poel eilt voran, hat einen Vorsprung von mehr als 1 Minute. Dahinter liegt Wout Van Aert und auf Platz drei kommt wieder Toen Aerts.

 

Nach einer Kärcherzwischenreinigungseinlage sind sie wieder vom geneigten Publikum zu erkennen. Gibt es einen Trost für Belgien? Ja, es gibt einen. Denn schaut man sich die Gesamtwertung beim Worldcup  an, dann sieht man drei Belgier ( Aerts, Van Aert, Quinten Hermans ) an der Spitze. Der fliegende Holländer liegt nur auf dem siebten Platz. Wenn das kein Grund zum Feiern ist.

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Cyclo Cross Rennen

Mathieu Van der Poel  dominiert auch beim Superprestige Cross in Zonhoven

 

Wenn Mathieu Van der Poel am Start ist, wissen die anderen Fahrer, dass es in der Regel nur um Platz zwei geht. Ob wohl der Parcours heute ein wenig schneebedeckt war und Schnee nun mal nicht Van der Poel Sache ist, setzte sich der fliegende Holländer von Beginn an ab. Schon nach der ersten Rund führte er mit 20 Sekunden und es wurden nicht weniger. Im Gegenteil, Mathieu Van der Poel baut seinen Vorsprung kontinuierlich aus. Am Ende waren es wieder 43 Sekunden.

Dahinter streiten sich zunächst drei Mann um den zweiten Platz. Lars Van der Haar, Toen Aerts und natürlich Wout van Aert. Letzterer kann dann ein wenig absetzen. Nach einer halben Stunde sind nur diese vier Fahrer innerhalb einer Minute. Wout Van Aert zeigt den anderen, warum er Weltmeister ist. Aber es geht nur um Rang zwei. Den holt er sich mit großen Vorsprung vor dem Dritten, Toen Aerts. Nichts Neues vom Cyclo Cross in Belgien also. Deutsche Fahrer waren nicht unter den ersten Zehn.

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Cyclo Cross Rennen

Alle Topstars beim Scheldecross in Antwerpen am Start

 

Mathieu van der Poel und Wout van Aert sind aus dem Urlaub zurückgekehrt. Der Scheldecross ist die erste Station ihrer neuen Anstrengungen um die Vorherrschaft im Cyclo Cross. Daneben wollen Laurens Sweek und Michael Vanthourenhout ein Wort mitreden. Drei der vier genannten sind dann in der 4 köpfigen Spitzengruppe dabei. Eine Viertelstunde kommt noch Laurens Sweeck dazu. 11 Runden sind heute zu fahren. Das Mittel beträgt zu Beginn des Rennens 33 Km/h. Ein flotter Kurs also.

 

Nach einer halben Stunde ist der Vogel weg geflogen. Die Belgier sind enttäuscht. Denn der Vogel ist natürlich der Holländer Mathieu Van der Poel vom Team Corendon. Der hat gut 30 Sekunden Vorsprung. Dahinter gibt es  einen Streit um Platz zwei. Letztes Jahr war der eigentlich immer für Wout van Aert reseviert. Darüber brauchten sich die anderen keine Gedanken machen. Dieses Jahr sieht die Sache anders aus. Der Weltmeister schwächelt des öfteren. Der Streit wird ausgefochten zwischen Toen Aerts, Wout van Aert und Michael Vanthourenhout. Letzterer fällt als erster zurück. Van der Poel kann sich schon Sieger feiern lassen. Des halb gehen die Belgier schon nach Hause. Drei Runde zu früh, wie Nils Albert bedaurert. Schon vor der letzen Runde lehrt sich das Gelände. In diese fahren aber noch zwei Mann hinter Van der Poel ein. Und sie kämpfen verbissen um den zweiten Platz. Und um die Position des besten Belgiers. Da zeigt sich dann, dass der Weltmeister in Spanien Gut trainiert hat. Wout van Aert wird zweiter. Toen Aerts muss sich mit dem dritten Rang zufrieden geben. Er behält seine führende Position in der DVV Verzekeringen Troffee, aber Van der Poel hat ihm wieder eine gute Minute abgeknöpft und liegt jetzt noch 1:54 Minuten hinter ihm. Noch folgen 4 Wettbewerbe. Deutsche Teilnehmer waren nicht am Start. 

 

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Elite Women and Men Race Highlights – Antwerpen DVV Trofee (English, 05:18)

Global Cycling Network

On Demand Replay – Elite Women and Men – DVV Trofee Scheldecross Antwerpen (English, 02:30:52)

Global Cycling Network

Elite Men’s Race Highlights (Dutch, 02:49)

Cycling.be TV

Interview with the Elite Men’s race winner (Dutch, 0:46)

DVV Verzekeringen Trofee

Interviews with Wout van Aert and Toon Aerts – Elite Men (Dutch, 0:44)

DVV Verzekeringen Trofee

Finish of the Elite Men’s Race (Ambient sound, 0:28)

DVV Verzekeringen Trofee

Interview with the Elite Women’s race winner (Dutch, 0:24)

DVV Verzekeringen Trofee

Finish of the Elite Women’s Race (Ambient sound, 0:26)

DVV Verzekeringen Trofee

Finish of the U23 Men’s Race (Ambient sound, 0:36)

 
 

Cyclo Cross Rennen

Sascha Weber wird dritter beim Cyclo Cross in Eschenbach

 
c EKZ Cross Eschenbach
 

Der Cyclo Cross Wettbewerb in Eschenbach ist der vorletzte in der EKZ  Cross Tour in der Schweiz. Ähnlich wie in Belgien ist die Schweiz eines der Kernländer dieses Sports. Der einzige Unterschied besteht in den Prämien. Die sind in Belgien weit höher. Und so findet sich dort die erste Kategorie der Profis ein. In der Schweiz fährt nicht unbedingt das Fischfutter, trotzdem können sich die Fahrer dort nicht mit der belgischen und holländischen Elite vergleichen.
Ausreißer nach oben gibt es überall. Der Belgier Quinten Hermans zählt nämlich zu den erfolgreicheren Fahrern dieses Landes. Natürlich nicht zur Spitze. Er wurde vom Schweizer Lars Forster vom austragenden Verein VC Eschenbach auf den zweiten Platz versetzt und dass zeigt schon die Klasse des Schweizer Fahrers auf. Sascha Weber war der zweite der Deutschen Meisterschaften im Cyclo Cross im letzten Januar. Er hat zwar nicht die Möglichkeiten eines Marcel Meisen. Aber für den dritten Platz in Eschenbach hat es gelangt. Zumal Meisen in Belgien beim Vlaamse Druiven Cross tätig war.
In Eschenbach versuchten sich 26 Fahrer in der Elite Klasse auf dem schwierigen matschigen Terrain. Insbesondere eine steile schleimige Abfahrt brachte die Entscheidung in diesem Rennen. Der Regen und der Sturm  hatte von allen Beteiligten das Äußerste abverlangt. Der Favorit Qinten Hermans versuchte trotzdem, direkt von Beginn an klare Verhältnisse herzustellen. Das gelang teilweise. Nur wenige Fahrer konnten folgen. Mit dabei waren Sascha Weber und Lars Forster. Letzterer übernahm nach der Hälfte des Rennens das Kommando. Der Schweizer Meister war der einzige, der die steile Abfahrt herunterfuhr. 

 
c EKZ Cross Eschenbach
 

So verschaffte er sich einen beruhigenden Vorsprung, dass er in der letzten Runde auf Nummer sicher gehen konnte und wie alle anderen  in der Abfahrt vom Rad stieg. Zweifelsohne hat er einen Heimvorteil. Quinten Hermans vom Team Telenet Fidea kam 30 Sekunden später ins Ziel. Sascha Weber vom Easton Cycling Team benötigte noch weitere 18 Sekunden. Enttäuschend verlief das Rennen für Manuel Müller, dem Dritten der Deutschen Meisterschaft. Er wurde nur 19. mit weit über 5 Minuten Rückstand.

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c EKZ Cross Eschenbach

Cyclo Cross Rennen

Viel Matsch beim Vlaamse Druiven Cross

Der trockene Sommer ist vorbei. Jetzt kommt die Regenzeit in Flandern. Und die wird wegen der lange ausgebliebenen Niederschläge reichlich sein. Stellen wir uns auf eine schlammige Restsaison ein. Auch beim Druivencross in Overijse standen die Teilnehmer bis zum Knie im Matsch. Direkt zu Beginn des  Rennens setzte sich der kleine Van der Poel  an  die Spitze. In Abwesenheit seines großen Bruders Mathieu, der noch in Spanien ein Trainingslager abhält, kämpfte David für die

 
c EKZ Cross Eschenbach

holländische Familienehre. Die erste Runde wurde so in 7 Minuten und 34 Sekunden beendet. Nur Toen Aerts konnte mithalten. Später sah man ein Trio, bestehend aus Van der Poel, Aerts und Vanthourenhout.  Toen Aerts von Telenet Fidea hatte noch einer halber Stunde die meisten Kräfte. Kurz zuvor war er noch gegen einen Streckenpfahl gefahren und hatte beim Sturz einen Stau verursacht. Die Gelegenheit hatte Marcel Meisen genutzt, um ein wenig aufzuschließen. Für die Mechaniker ist der Tag auch nicht einfach. In fast jeder  Runde müssen die Räder getauscht werden. Dann müssen die Mechaniker schnell mit den Rädern zur Kärcher Station rennen und hochdruckreinigen. Dazu haben sie 7 Minuten Zeit. Bei einer großen Mannschaft kommt da einiges am Stress zusammen.

Toen Aerts kommt zunächst nicht richtig weg. Dann kommt es zu einer Kollision zwischen Corne Van Kessel und Vanthourenhout. Die wird vom Deutschen Meister Marcel Brutal ausgenutzt. Der setzt sich an die zweite Stellen. Das hat man so lange nicht in Belgien gesehen. Gut, die beiden Großen machen Urlaub in Spanien.

Vanthourenhout und Van Kessel geben aber nicht auf. Sie holen Meisen wieder ein. Trotz eines Haklers läßt sich Michael Vanthourenhout nicht aus der Ruhe bringen und geht in die letzte Runde als Zweiter, 30 Sekunden hinter Toen Aerts. Der wird vom Publikum schon als sicherer Sieger gefeiert. Corne van Kessel von Telenet Fidea kann sich  am Ende gegen Marcel Meisen vom Team Corendon  durchsetzen. Meisen wird  nur vierter. Da war heute sicher mehr drin. David Van der Poel kommt nur auf den 10. Platz.

 
 

 Cyclo Cross Rennen

Marcel Meisen gewinnt den Cyclo Cross in Bensheim.

 

Nur einen Tag nach seinem 4. Platz in Hasselt überzeugte der deutsche Meister beim Cyclo Cross im Bensheim. Meisen siegte überlegen auf dem Kurs, wo er schon letzten Januar Deutscher Meister geworden war. Der Belgier Jens Adams, der am Vortag im Hasselt noch zwei Plätze vor Meisen lag, musste sich in Bensheim dem deutschen Meister geschlagen geben. Dritter wurde der Belgier Nicolas Cleppe von Telenet Fidea, der in Hasselt auf  9. Platz das Rennen beendete.

 

 

Der 2,6km lange Kurs in Bensheim ist geprägt durch einige lange Geraden, wo ordentlich Tempo gemacht wird. Daneben gibt es zahlreiche künstlich aufgeschüttete Sandhügel und Passagen mit  Treppen, wo manchmal die Räder hoch getragen werden müssen. Den ganzen Morgen hatte es in Strömen geregnet. Mit Beginn der Top Rennen ließ der Regen nach. Die Strecke war trotzdem noch eingeweicht. 

Streckenvideo <<<<

Marcel Meisen setzte sich von Beginn an in Führung und ließ sich bis zum Ende nicht mehr einholen. Er kam mit einem Vorsprung von 15 Sekunden ins Ziel. Sascha Weber wurde 6., Pascal Tömke 15. mit fast 7 Minuten Rückstand. Manuel Müller benötigte für den Parcours 8 Minuten mehr als der Sieger Marcel Meisen.

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Cyclo Cross Rennen

Marcel Meisen kommt in Hasselt auf Rang vier ins Ziel

 

In Abwesenheit  der Topfahrer Mathieu Van der Poel und Wout van Aert, die in Spanien eine Trainingsrunde  einlegten, konnte sich der Deutsche Meister Marcel Meisen auf Rang vier vorkämpfen. Gewonnen hat das Rennen der Belgier Kevin Pauwels. Überhaupt gingen die drei ersten Plätze komplett an die Cyclo Cross Nation Nummer eins.

Hasselt ist ein Parcours der Marcel Meisen  sehr gut liegt. Hier hat er seine besten Resultate in Belgien abgeliefert. Der Kur ist überwiegend flach. Es gibt aber eine schwierige Sandkuhle, die zügig durchrollt werden kann und  einen künstlich aufgeschütteten Sandhügel, der einige Anforderungen in der kurzen steilen Abfahrt stellt. Ansonsten ist der Kurs großzügig gesteckt. Die langen flachen Passagen laden Speed Attacken ein. Allerdings kann es bei feuchten Bedingungen, wie sie gestern herrschten sehr glitschig werden. Insgesamt waren nur 4 Nationen am Start. Die Mehrzahl stellten.  Natürlich die Belgier. Dazu kamen 2 Holländer, 2 Engländer und 1 Deutscher. insgesamt waren es  27 Fahrer. Der letzte Fahrer, der Engländer Cameron Mason hatte einen Rückstand von 5 Minuten und 24 Sekunden.

 

 Kevin Pauwels setzte sich direkt zu Beginn an die Spitze des Rennens. Doch sowohl der erste wie der zweite Versuch schlugen fehl. Tim Merlier, Iserbiyt, Meeusen Und David Van der Poel konnten anschließen. David Van der Poel hatte Pech. Er twitterte nach Rennen, dass er seine Brille mit Spezialgläsern verloren hatte und bat den Finder die für sein Fahrradfahren absolut notwendige Brille zurückzugeben. 

 

Erst als Pauwels Teamkollege Iserbyt einen kleinen Fehler machte, konnte sich Pauwels entscheidet absetzen. Kevin Pauwels sagte nach dem Rennen, er hoffe das wäre nicht sein letzter Sieg in dieser Saison. Marcel Meisen hat schon ein Rennen in der Schweiz gewonnen. 2 Runden vor Schluss fährt er noch in einem einem Dreierpack mit Tom Meeusen und David Van der Poel.  Van der Poel hat das Pech mit seiner Brille, aber der vor ihnen liegende Corne van Kessel hat kein Glück. Er wird noch von Meeusen und Meisen eingeholt. Am Ende setzt sich Marcel Meisen vom Team Corendon gegen seinen Teamkollegen Tom Meeusen durch und wird vierter.

 

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Cyclo Cross Rennen

Van der Poel sägt sich als Bester durch den Sand von Kokoksijde.

Der Weltcup in Koksijde zieht viele Athleten an. Die gesamte Weltelite ist in der Regel am Start und wühlt sich durch den Sand von Koksijde. Trotzdem findet man unter  den besten zehn in der Ergebnisliste nur Holländer und Belgier. Vor allen natürlich den fliegenden Holländer.  Mathieu Van der Poel war wieder mal nicht zu schlagen. Trotzdem führt er die Weltcupwertung nicht an. Der Führende ist Toen Aerts mit 350 Punkten. Van der Poel liegt an 7. Stelle und hat 110 Punkte weniger. Für den Sieg gibt es 80 Punkte. Toen Aerts hat zweimal gewonnen. Van der Poel 3 mal. Hat aber die ersten beiden Rennen ausgelassen. Es stehen noch 4 Rennen aus. Wenn Toen Aerts jedesmal Zweiter wird, kann er den Weltcup gewinnen. 

Bester Nichtholländer oder Nichtbelgier wurde der Deutsche Meister Marcel Meisen. Er kam auf Rang 12 in Koksijde.

Der Weltmeister Wout Van Art bedauerte, dass die erste Runde mitzählte. Er hatte zu Beginn Probleme, weil er sein Pedal nicht fand. Dazu kamen nach seiner Angabe noch ein paar kleinere Probleme. In der Zwischenzeit war Mathieu Van der Poel enteilt und fuhr souverän an der Spitze.  Wout van Aert holte in den restlichen Runden auf und kam mit 25 Sekunden Rückstand auf Platz 2. Der Weltcup Führende Toen Aerts wurde Dritter.

Mathieu van der Poel sagte nach dem Rennen, dass Koksijde sein Lieblingskurs. Immer wenn er an den Start gehe, fühle er sich voll motiviert. Der Europameister wird nun nach Spanien ins Trainingslager gehen und dann wieder am 15. Dezember beim Scheldecross  antreten. Wout Van Aert bedauerte natürlich sein Pech in der ersten Runde. Trotzdem war er mit dem Rennen nicht unzufrieden. Auch er wird nach Spanien ins Traininglager gehen.

Ergebnis

 

 
 

1

Mathieu van der Poel (Ned)

1h04’13 “

2

Wout van Aert

bei 25 “

3

Toon Aerts

48 “

4

Lars van der Haar (Ned)

1’45 “

5

Corné van Kessel (Ned)

2’18 “

6

Laurens Sweeck

2’22 “

7.

Daan Soete

2’26 “

8

Michael Vanthourenhout

2’37 “

9

Joris Nieuwenhuis (Ned)

2’40 “

10

Kevin Pauwels

2’40 “

11

Tom Meeusen

2’41 “

12

Marcel Meisen (Dui)

3’02 “

13

Gianni Vermeersch

3’30 “

14

Thijs Aerts

3’32 “

15

Michael Boros (Ch)

3’33 “

16

David van der Poel (Ned)

3’48 “

17

Quinten Hermans

3’58 “

18

Jens Adams

4’03 “

19

Nicolas Cleppe

4’12 “

20

Diether Sweeck

4’24 “

 

Siehe auch  

http://06.live radsport.ch/details_219923/Dauerbrenner_Van_der_Poel_und_Shooting_Star_Betsema_gewinnen_RadcrossWeltcup_Koksijde.html

https://sporza.be/nl/matches/veldrijden/2018-11/wb-koksijde-mannen-veldrijden/

https://www.hln.be/sport/wielrennen/veldrijden/wereldbeker-veldrijden/oppermachtige-van-der-poel-ook-heer-en-meester-in-het-zand-van-koksijde~a50b8703/

Cyclo Cross Rennen

Wer außer Van der Poel sollte den Ambiance Cross gewinnen.

 

Mathieu Van der Poel ist der Beste in dieser Saison. Er trägt zwar nicht das Weltmeistertrikot. Der Tag dieser Entscheidung im letzten Winter war nicht seiner, obwohl er auf heimatlichen Gebiet stattfand. Aber in der neuen Saison ist bislang kaum ein Kraut gegen ihn gewachsen. Der Ausnahmefall bislang war der Koppenbergcross in Oudenaarde. Aber das war die Ausnahme und die anderen Jungs haben bislang vergebens auf eine weitere gehofft. Sein großer Konkurrent ist dieses Jahr  wieder Wout Van Aert. Meistens ist er sehr zum Bedauern der Belgier in der schlechten Position. Da gibt es das eine oder andere Trostbier am Ende der Veranstaltung.

 

Den Ambiance Cross  in Wachtbeke wird zum ersten Mal ausgetragen. Er hat also keine Tradition in Belgien. Zählt somit nicht zur ersten Kategorie. Der Parcours führt um einen See herum. Es gibt schöne lange Geraden. 

 

Trotzdem sind fast alle Großen des Sports dabei gewesen. Sie konnten nicht den Sieg von Mathieu Van der Poel verhindern. Der hatte einiges an Pech.  Er musste sich mit einem Sturz  abfinden und sich eines rasant fahrenden Michael Vanthourenhout erwehren. In der zweiten Runde stürzte Van der Poel über die Balken und Vanthourenhout und Wout Van Aert versuchten die Flucht. Die gelang aber nicht. Van der Poel holte die beiden ein und fuhr einige Runden mit. Dann stürzte auch Wout Van Aert.  Michael Vanthourenhout konnte der Kraft vom Europameister Van der Poel nicht widerstehen und belegte am Ende den zweiten Platz mit nur 9 Rückstand. Die Zuschauer beklatschen trotzdem die Leistung  des Landsmanns. Einfach weil sie vom Kampfwillen  von Vanthourenhout zufrieden waren.Wout Van Aert wurde dritter mit 28 Sekunden Rückstand auf  Van der Poel.

 

Morgen wird es in Koksijde wieder ein Zusammentreffen der Topstars geben. Dann werden auch einige deutsche Fahrer mit dabei sein.

Ergebnis

 

 
 
 

1.

Mathieu van der Poel (Ned)

in 56’44”

2.

Michael Vanthourenhout

op 9″

3.

Wout van Aert

28″

4.

Eli Iserbyt

28″

5.

Gianni Vermeersch

51″

6.

Toon Aerts

1’14”

7.

David van der Poel (Ned)

1’34”

8.

Dieter Vanthourenhout

1’34”

9.

Tom Meeusen

1’43”

10.

Kevin Pauwels

2’02”

 

Siehe auch

https://sporza.be/nl/matches/veldrijden/2018-11/ambiancecross-wachtebeke-mannen/

 

https://www.hln.be/sport/wielrennen/veldrijden/van-aert-kiest-voor-flashinterview-op-de-fiets-en-pakt-daarbij-uit-met-kwinkslag-ik-moet-nog-beter-worden-dus-dit-zijn-extra-procentjes~a8529e4b/

 

 

 Cyclo Cross Rennen

Mathieu Van der Poel gewinnt den Cyclo Cross in Hamme

19.11. (hh) Ein gutes Wochenende für die Van der Poels. Der kleine Bruder gewinnt in der  Schweiz und der größere distanziert die Konkurrenz in Belgien beim Cyclo Cross in Hamme.

Zwei Klatschen für die Radsportwelt und nach dem Wechsel von Wout van Aert auf die Straße gibt es auch keine Aussicht auf Hoffnung. So lange die Van der Poels sich die Cross Rennen in Europa aufteilen, wird man nur noch um den zweiten Platz kämpfen dürfen.

Der DVV Verzekeringen Cross Hamme, traditionell auch Flandrien Cross genannt, gehört wie das Rennen in der Schweiz in Hittnau zur Kategorie C1, also zur höchsten Cyclo Cross Klasse. Das in Belgien wird allerdings besser bezahlt.

Der Flandrien Cross wird in Hamme an einem Zufluss zur Schelde ausgetragen. Das Gelände ist fast komplett bewaldet. Der Parcours hat die Form einer Acht. Es gibt nur wenige verwinkelte Passagen.

Diesmal  zeigte Mathieu van der Poel, dass er die Gesamtwertung vom DVV Verzekeringen Cross noch nicht aus den Augen verloren hatte. Von Beginn an machte er Druck. Nur sein Teamkollege bei Corendon , Tom Meeusen konnte zu nächst folgen. Nach 6 Runden hatten die beiden schon einen Vorsprung 1:20 heraus gefahren. Dann konnte Meeusen dem Mathieu Van der Poel nicht mehr folgen und verlor noch 44 Sekunden. Da reichte aber dicke für Rang zwei. Van der Poel fuhr dieses Rennen wie besessen zu Ende um in der Gesamtwertung aufzuholen. Beim DVV Verzekeringen Cross werden die Abstände aller Rennen zusammengerechnet. Es gibt keine Punktewertung. Da Mathieu Van der Poel beim Koppenberg Cross in  Oudenarde eine schweren Einbruch hatte und auf Platz 21 mit über 4 Minuten Rückstand  ins Ziel kam, muss er sehr viel Zeit aufholen. Heute waren es über 2 Minuten. Es gab ja auch noch einige Sekunden für den Bonussprint. Toen Aerts, noch immer Führender in der DVV Verkeringen Trofee, wurde  nur 8. mit 2:01 Minuten Rückstand. Er büßte damit in einem Rennen die Hälfte seines Vorsprungs ein und es werden noch 5 Rennen folgen. Mathieu van der Poel rückte  in der Gesamtwertung der DVV Trofee auf den dritten Rang vor. Zweiter ist Laurens Sweeck.

Ergebnis <<<








Cyclo Cross Rennen

David Van Poel setzt sich in Hittnau durch.

Die Van der Poels haben  die Landkarte geteilt. Damit der kleine Bruder auch zu Erfolgen kommt, verzichtet der große Bruder gerne mal auf ein Rennen in der Schweiz. Wir reden nur ungern von der Zweiten Liga und die Schweizer tun dies sicher überhaupt nicht. Zumal der Cyclo Cross in der Schweiz eine ebenso große Tradition hat wie in Belgien. Nur, wenn die ganz Großen nicht kommen, dann sahnen eben die Kleinen ab. Finanziell  lohnt sich der Antritt in Belgien eher als in der Schweiz.

Der Parcours in Hittnau ist mittlerweile das einzige Rennen im Zürcher Oberland. Darauf verweisen die Veranstalter nicht ohne Stolz hin. Auch in der Schweiz sind solche Rennen nicht mehr so einfach auf die Beine zu stellen.

Der Parcours ist recht schwierig, hat aber lange Geraden und nur ein paar verwinkelte Ecken. Dafür gibt es eine spektakuläre Abfahrt.  49 Fahrer hatten sich angemeldet, darunter 5 aus Deutschland. Die drei bekanntesten Marcel Meisen, Sascha Weber und Manuel Müller waren natürlich dabei. Sie holten aber in der Endabrechnung keinen Podestplatz heraus. Marcel Meisen, der deutsche Meister, war mit Platz vier aber schon ganz nah dran. Zuvor hatte Meisen schon einige Rennen in der Schweiz für sich entschieden.

 

Große Aufmerksamkeit erregte zunächst ein Schweizer Fahrer. Zunächst konnte Lars Forster in der Spitzengruppe mit halten. Dann ritt eine Attacke und wurde nach hinten verwiesen. Später holte er noch einmal 30 Sekunden heraus und klemmte sich an das Spitzentrio. Da mit waren seine Kräfte erschöpft und in der Runde wurde er noch von Marcel Meisen überholt. An der Spitze waren die drei Favoriten, David Van der Poel, der hochgehandelte Belgier Quinten Hermans und  Nicolas Cleppe, auch aus Belgien. Zum Ende  hin hatte sich David Van der Poel soweit abgesetzt, dass er nicht mehr einzuholen war. Die beiden Belgier gaben sich mit den Plätzen 2 und drei zufrieden.

 
EKZ Cross Tourc EKZ Cross Tour

Ergebnis <<<

 

 

Van der Poel auch beim Cyclocross in Gavere nicht zu schlagen

Der Parcours in Gavere ist bei Regen und Nässe bekannt schwierig. Ähnlich wie im letzten Jahr  hatten die Jungs mit matschigen Bedingungen zu kämpfen und sahen entsprechend aus. Im Gegensatz zum letzten Jahr hatte aber Mathieu Van der Poel nicht das Pech an der Kralle. Letztes Jahr hatte er drei Platten und musste sich mit dem dritten Platz am Ende begnügen. Dieses Jahr wurden die Räder auch geschoben. Einige Stellen sind zu steil, um sie bei Matsch befahren. Dann wird das Fahrrad auf die Schulter genommen und auf dem den Berg geschleppt.

Van der Poel Fuhr schon zur Halbzeit alleine an der Spitze durch den Wald bei Gavere. Er hatte gut 25 Sekunden Vorsprung, die er noch ein wenig ausbaute. Ihm folgten nur der Weltmeister Wout Van Aert und Toen Aerts. Aerts hatte in einer Kurve ein wenig Pech, musste kurzfristig den Weltmeister ziehen lassen. Kämpfte sich aber dann wieder heran. In der drittletzten Runde stürzte dann seinerseits Wout Van Aert und Toen Arts konnte sich auf die Socken machen. Diesen Vorsprung holte der Weltmeister nicht mehr ein. Im Gegenteil. Toen Aerts kam Meter für Meter auf die sichere Seite. Die sichere Seite war der zweite Platz. Zu Beginn der letzten Runde führte Mathieu van der Poel mit 26 Sekunden vor Aerts und 42 Sekunden vor Wout Van Aert. Das es zu keinen weiteren Unglück kam war das auch der Endstand für das Podest. Lediglich die Zeitunterschiede verringerten sich ein wenig. Da aber beim Superprestige im Gegensatz zum DVV Verzekeringen Cross in Punkten abgerechnet wird, machte das für die Gesamtwertung nichts aus.

Aufsehen erregte auch heute der junge Brite Pidcock, der sich auf Rang vier schob. Er wird eigentlich  noch zur Nachwuchsklasse gezählt.  

Ergebnis

 

 
 
 
 
 

1.

Mathieu van der Poel (Ned)

in 1u04’52”

2.

Toon Aerts

op 24″

3.

Wout van Aert

36″

4.

Tom Pidcock (GBr)

1’41”

5.

Lars van der Haar (Ned)

1’51”

6.

Tom Meeusen

2’19”

7.

Quinten Hermans

2’32”

8.

Jens Adams

2’54”

9.

Gianni Vermeersch

3’35”

10.

Nicolas Cleppe

3’50”

11.

Thijs Aerts

 

12.

Michael Boros (Tsj)

 

13.

Tim Merlier

 

14.

Gioele Bertolini (Ita)

 

15.

Diether Sweeck

 

16.

Kevin Pauwels

 

In der Gesamtwertung führt Mathieu van der Poel mit 60 Punkten vor Toen Aerts (54 P.) und Wout Van Aert (41 P.)

 

Van der Poel gewinnt den DVV Verzekeringen Cross in Niel

 
Diesen Samstag geht es in die 3. Runde des DVV Verzekeringen Cross. Diesmal ist Niel bei Antwerpen der Austragungsort. Die Strecke ist geprägt durch lange Geraden.  Mathieu Van Poel liegt im Gesamtklasse weit zurück, über 4 Minuten. Aber will noch nicht aufgeben.  Noch sind 7 Rennen zu fahren. Toen Aerts führt die Wertung an. Der Brite Pidcock  setzt sich zu Beginn des Rennens an die Spitze. Aber schon nach 12 Minuten sehen wir 6 Fahrer vorne. Mathieu Van der Poel, Vanthourenhout, Toen Aerts, Pidcock, Van Kessel und Van der Haar. Die Gruppe verkleinert sich. Nach einer halben Stunde sind es nur vier Fahrer. Später löst sich Van der Poel. Er fährt schnell 15 Sekunden Vorsprung heraus. Nur Toen Aerts und Laurens Sweeck können folgen. Zu Beginn der letzten Runde liegt Van der Poel noch immer 10 Sekunden vor Toen Aerts.  Diesen Vorsprung verteidigt er souverän und gewinnt denn DVV Verzekeringen Cross in Niel. Toen Aerts wird  Zweiter und bleibt der Gesamtführende in dieser Cross Cup Wertung. 

Ergebnis <<<

 

 

 

Van der Poel versaut den Koppenbergcross

 




Es gibt sicher so Tage, da fragt man sich, warum bist du heute überhaupt aufgestanden. Manchmal liegt es nur daran, dass die Hausschuhe auf der falschen Seite vom Bett und schon ist der Tag gelaufen. Der 21. Platz bei Koppenbergcross dürfte dem sieggewohnten Van der Poel gar nicht schmecken. Aber auch Wout van Aert dürfte sich fragen: Junge, was habe ich heute falsch gemacht. Da hab ich den Seriensieger Mathieu Van der Poel endlich mal abgehängt und trotzdem stehen zwei andere vor mir auf dem Podest. Dabei lief für den Weltmeister zu Beginn des Rennens alles nach Plan.

 
 
 
 
 
 
 





Der große Konkurrent und Europameister Mathieu Van der Poel hatte von Beginn an Schwierigkeiten und wurde immer weiter nach hinten durchgereicht. Van Aert dagegen führte das Rennen an. Aber in der letzten Runde zeigte Toen Aerts vom Team Telenet Fidea enorme Stärke und ließ den Mythos stehen. Auch Michael Vanthourenhout nahm sich ein Beispiel und zog am Weltmeister vorbei.


Mathieu Van der Poel kam mit über 4 Minuten als 21. ins Ziel. Das passiert dem fliegenden Holländer auch nicht alle Tage.

Ergebnis

 
 
 
 
 
 

Toon Aerts

in 1h02’26 “

 

2

Michael Vanthourenhout

um 11 “

3

Wout van Aert

14 “

4

Lars van der Haar (Ned)

58 “

5

Quinten Hermans

1’18 “

6

Laurens Sweeck

1’25 “

7.

Eli Iserbyt

1’38 “

8

Kevin Pauwels

1’52 “

9

Jens Adams

2’00 “

10

Daan Soete

2’32 “

11

Marcel Meisen (Dui)

2’36 “

12

Tom Meeusen

2’37 “

13

Joris Nieuwenhuis (Ned)

2’42 “

14

Corné van Kessel (Ned)

2’46 “

15

Jim Aernouts

2’53 “

16

Grat Merlier 

3’01 “

17

Dieter Vanthourenhout

3’07 “

18

Michael Boros (Ch)

3’12 “

19

Sieben Wouters (Ned)

3’21 “

20

Tim Merlier

3’24 “

21.

Mathieu van der Poel (Ned)

4’12 “

Sie auch

Aerts triomfeert op de Koppenberg, Van der Poel pas 21e

https://www.hln.be/sport/wielrennen/veldrijden/aerts-wint-koppenbergcross-na-spannende-strijd-met-vanthourenhout-en-van-aert-van-der-poel-op-meer-dan-4-minuten-gereden~ab4d3f15/

http://06.live-radsport.ch/details_219746/Toon_Aerts_brilliert_beim_Koppenbergcross_Van_der_Poel_erstmals_nicht_konkurrenzfaumlhig.html

Aerts gewinnt Koppenbergcross vor Vanthourenhout und Van Aert

 
Jimmy Duquennoy

Es ist mir doch tatsächlich gelungen die Bilder vom Münsterland Giro ins Netz zu stellen. Mit Champs Elysee von Joe Dassin. Mit dabei sind auch die letzten Fotos von Jimmy Duquennoy vom Team WB Veranclassics Aqua Protect. Wir sollten ihn so in Erinnerung halten.

Van der Poel macht es in Ruddervoorde

Der Superprestige in Ruddervoorde ist ein Rennen der Klasse 1 A. Ich meine zwar, jedes Rennen in Belgien gehört dazu, aber wenn die beiden Großen dabei sind,ist es halt noch ein bisschen größer. Same procedure as last year? Same procedure as every year, James! Jedenfalls was die letzte Zeit angeht..

 

Van der Poel an der Spitze und dahinter erst mal 35 Sekunden gar nichts und dann Wout Van Aert. Dahinter fädelt sich zähneknirschend der Rest Cyclo Cross Welt ein.

Die dürfte zumindest froh sein, dass der Weltmeister Wout Van Aert nächstes Jahr in die Straßenliga wechselt. Auch der ist nämlich von einem gewissen fliegenden Holländer genervt. Denn was nutzt einem das Weltmeistertrikot, wenn man ansonsten jedes Wochenende verprügelt wird. Das macht für einen jungen Mann vom Kaliber  Wout van Aert`s sicher keinen Spaß. 

Und sind wir ganz ehrlich, ohne Spaß geht es auch im Radsport nicht.

 

10 eckige Runden Runden waren in Ruddervoorde zu fahren. Schon nach einer halben Runde verabschiedete sich Mathieu Van der Poel. Er sagte hinterher, dass er gute Beine gehabt hätte, Was ihn selber verwunderte. Hinten zeigte sich Wout Van Aert von seiner zurückhaltenden Seite. Er überließ erst Ely Iserbyt die Arbeit. Erst in den letzten beiden Runden besann er sich auf seine Stärken und holte sich Platz zwei. Mit dem habe er sich aber schon in der ersten Runde angesicht des Antritts von Mathieu Van der Poel abgefunden. Eli Iserbyt sah dann am Ende recht zerknirscht aus, den er wurde noch von Toen Aerts abgefangen. Und der dritte Platz ist schließlich der kleine Sieg, falls die großen Zwei mit dabei sind.

Deutschen Fahrer waren nicht anwesend.

Ergebnis <<<<<

http://06.live-radsport.ch/details_219725/Superprestige_Ruddervoorde_Van_der_Poel_siegt_zum_3_Mal_Van_Aert_zum_4_Mal_Zweiter.html

https://sporza.be/nl/matches/veldrijden/2018-10/superprestige-ruddervoorde-mannen/

http://www.cyclocrossruddervoorde.be/site2018/nieuws.php

 
 

Marcel Meisen wird Zweiter beim  Soudal Cyclo Cross in Nerpelt

Die big Boys waren diesmal nicht am Start. Die werden sich morgen in Ruddervorde verabredet haben. So konnte heute die zweite Klasse sich um den Sieg streiten. Ich weiß, dass klingt ein wenig überheblich, aber es ist die Realität. Van Aerts und Mathieu van der Poel sind eine Klasse für sich und müssen schon einen sehr schlechten Tag haben, damit die anderen Licht sehen.

Marcel Meisen sieht in Belgien in der Regel wenig Licht. Der Deutsche Meister kommt zwar in der Regel unter die besten zehn, aber fünf bis sechs Belgier fahren in der Regel vorneweg. So dürfte er sich heute sichtlich gefreut haben, dass er 13 Sekunden hinter  Laurens Sweeck die Ziellinie sah. Der  Soudal Cyclo Cross zählt zwar zur zweiten Kategorie, aber ordentlich Geld gibt es trotzdem. Da sind die Belgier nicht kleinlich.

Zunächst setzten sich aber die Fahrer von Telenet Fidea ab. Van der Kessel und der Belgier  Hermans machten gemeinsame Sache. Später hat der Holländer Corne Van Kessel Pech und fiel zurück. Später über Laurens Sweeck die Führung von Quinten Hermans und gab sie nicht mehr ab. Das hieß, er hatte dieses Rennen dreimal in Folge gewonnen. 

Marcel Meisen hatte eine starke Schlussphase. Er konnte zwar Sweeck nicht einholen, wurde aber auch nicht mehr mehr vom kleinen Van der Poel vom zweiten Platz  abgelöst.

Ergebnis <<<

siehe auch

Veranstalterseite

Derde zege op rij voor Laurens Sweeck in Neerpelt, Marcel Meisen en David van der Poel staan mee op het podium

Drie op een rij voor Laurens Sweeck in Neerpelt

 

Veldrijder Corné van Kessel maakt bijna perfecte salto

 

 

Radcross: Sweeck feiert Hattrick in Neerpelt, Betsema setzt Erfolgsserie fort

 

Cyclocross: Laurens Sweeck s’impose à Neerpelt pour la troisième …


https://cycling.vlaanderen/veld/nieuws-veld-1

 
 
 
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