So. Jul 5th, 2020

Bahn WM Berlin. Was für die Erpsenzähler.

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Berlin

Wie ja eigentlich bekannt ist, bin ich kein Freund  des Medaillenfetischismus. Auf die Nummer können sich von mir aus andere einen runterholen. Wir wissen alle, zu welchen das Auswüchsen das führen kann. Die Athleten stehen einen Tag in der Sonne und zwei Wochen später ist es dann vorbei. Außer vielleicht im eigenen Dorf. Da wird dann eine Sackgasse umbenannt. Trotzdem will  ich hier darüber berichten, dass die Deutschen bei den Medaillen am zweitbesten abgeschnitten haben. Hinter den Holländern. Immerhin wurden acht Medaillen umgehängt und viermal die Nationalhymne gespielt. Wenn schon Nationalhymne, dann bitte die russische. Nicht weil ich besonders russisch eingestellt bin, sondern weil sie die melodischste ist. Wurde aber hier nicht gespielt, weil die Versager nur eine Silbermedaille  rausgeholt haben. Musste mir mal bei einem Sieg von Alvaro Hodeg die Kolumbianische anhören. Der Krach hörte überhaupt nicht auf. Vermutlich hat der Veranstalter alle 37 Strophen gespielt. Die Entstehungsgeschichte des Landes. Von Alexander des Großen bis hin zu Simon Bolivar. Oder so. Die oranjen Erpsenzähler konnten noch ein bisschen mehr jubeln. Die sind mit ihrer Hymne aber auch schwer gestraft. Denn die müssen immer singen, dass sie von deutschen Geblüt sind. Immerhin gab es für die Niederlande  als Klassenprimus  6 Goldene. Sechs Mal in Berlin ” ich bin von deutschen Geblüt”  singen, ist aber auch eine schwere Strafe.

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