Do. Apr 9th, 2020

Alter, was geht?

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Alter, was geht?

Alter, was geht? Natürlich könnte ich nun an dieser Stelle den Service eröffnen und Ihnen im Sekundenabstand mitteilen, wo Sie noch Klopapier und Nudeln bekommen. Um ehrlich zu  sein. Ich habe auf das Ganze aber keinen Bock. So oder so.

Machen wir was anderes. Ich erzähle ihnen ein paar Geschichten über das, was nicht  läuft und ein wenig über die Träume der Jungs, die sonst jetzt heftig in Pedale treten würden. Träumen darf man ja.

Mittlerweile zeichnet sich ab, dass alle Rennen bis weit in den Mai ausfallen werden. Zynisch gesagt hängt es davon ab, ob die Corana Krise ausläuft oder wir uns an die Umstände gewöhnt haben.

Sportler müssen sich auf irgendwas vorbereiten. Die Qualen des Trainings müssen einen Sinn machen. Der Sinn sind die Wettkämpfe. Ohne Wettkämpfe keine Motivation. Rum radeln kann jeder. Die Ziele werden für dieses Jahr auf den Horizont gerichtet. Der Horizont sind die Tour und die Olympischen Spiele. Es gibt ein paar tausend Radprofis und nur sagen 300 Plätze für die Tour und die Olympischen Spiele. Wenn überhaupt. Der Rest weiß was gebacken ist. Andererseits dürfen alle davon ausgehen, dass wenn die Tour rollt, auch die anderen Veranstalter nicht tatenlos zu sehen werden. Die Österreich Rundfahrt wird im Juli, falls es so kommt, nicht der einzige Nebenschauplatz sein.

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Die die davon träumen dürfen träumen natürlich von Paris. Und ganz Paris träumt bekanntlich vom Radsport. Jedenfalls am Tag der Tage. Wenn im Juli der Champs Elysee abgesperrt wird. Einige deutsche Fahrer werden sich nun auch die Hoffnung machen. Nachdem der Giro abgesagt worden ist, werden sich die Stars auf den Straßen Frankreichs drängen wollen. Dieses Jahr zählt nicht unbedingt die Leistung, sondern der Name. Da wir sich die Haute Volaute wohl drängeln. Ähnlich wie Paris Nizza werden die Plätze pro Mannschaft erhöht werden müssen. Ich schätze mal, auf 25 pro Team. Äh ja.

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Es wird natürlich dann ein Gedrängel im Hühnerstall geben. Nicht immer ist alles so professionell geregelt wie beim Team Team Ineos. Ich könnte  mir vorstellen, das Pascal Ackermann anstelle des Giro`s dann auch bei der Tour mitfahren will , so wie Peter Sagan von Tirreno Adriatico nach Paris Nizza gewechselt ist. Dann streiten sich sich in diesem Team die Hähne um das Ei wie gerade bei Paris Nizza gesehen. Die Kollegen wie Andrè Greipel von Arkea Samsic wird es freuen. Ich mach aber hier keine Startaufstellung für das Rennen der Rennen. Nachher halten sich die Jungs dran und sagen am Ende zu mir: Du Arsch!

Nee, ich erzähl lieber noch ein bisschen von den Jungs, die wirklich ernsthafte Absichten haben. Schwiegermütter hergehört. Remco Evenepoel von Deceuninck Quickstep zum Beispiel. Den Giro hat er abgeschrieben. Auch, wenn der später stattfinden sollte, passt er für die olympischen Spiele nicht mehr ins Programm. Denn die sind sein großes Ziel für dieses Jahr. Sie sehen schon, wie die Jungs sich motivieren um beim Roulette mitspielen zu dürfen. In vielen Ländern haben die Jungs das Roulette zu Hause. Sie dürfen nicht mehr nach draußen und trainieren auf der Rolle. In Belgien geht es noch auf der Straße. Allerdings dürfen höchstens zwei Mann oder Frauen zusammen fahren. Oliver Naesen von AG2R weiß nicht was kommen wird. Er macht deshalb heute was ganz Dummes. Wie er sagt. Er fährt an einem Tag 350 Kilometer durch Flandern. Die Zeit hat er ja.

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