Mo. Aug 3rd, 2020

17.7. Die Kiddies sind die Opfer und nicht die Täter(hh)

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Radsport Pressespiegel

Und liegt ein Körper so regungslos im Schnee, schmeckt erst richtig der Cafe. Man kann natürlich im Radsport sagen, auf der Straße.

Kiddies, das sind für mich nicht nur die Kleinen unter 20. Wenn man erst mal so richtig über 60 ist, dann erweitert sich das Spektrum. Doch auch wenn die Medien die Jungs oft zu Tätern machen, ganz so wie sie es von den Funktionären vorgesagt bekommen. Sie sind es nicht oder nur bedingt. Natürlich rede ich vom Doping. Denn bevor ein Junge mal wieder blutend auf der Straße liegt, hat schon vorher eine perfide Funktionärsclique ordentlich Reißnägel egeschmissen.

Die jungen Burschen werden immer als Einzeltäter herausgeputzt und dürfen sich nur noch entschuldigen, für das,  was man ihnen angetan hat.

Habe jüngst mal bei einer Snookeraustragung mitbekommen,  dass ein Snookerspieler nicht das vorschriftsmäßige Hemd des Sponsors tragen konnte. Weil der Spieler zu lange Arme hatte gab es kein Hemd in seiner Größe. Weshalb hat er zu lange Arme und Beine? Weil er in seiner Jugend Asthma hatte und Asthmamittel sprayen musste.

Dieselben, die im Ausdauersport gerne unter den Begriff TUES fallen und normalerweise verboten sind. Frage mich natürlich, ob wegen der Langzeitwirkung der Medikamente da in der Jugend schon ein wenig nachgeholfen wurde. Merkt ja  keiner.

Bei manchen Verbänden sollen die Kinder ja schon bunte Smarties  beim Frühstück bekommen haben. Irgendwann sagt man den Burschen und Mädels aber auch direkt oder durch die Blume, dass nun Schluss mit Lustig ist. Man schluckt das Zeug oder ist weg vom Fenster.

Ganz perfide wird es, wenn man die Sportler noch unterschreiben lässt, dass sie das alles auf eigene Kappe tun und nichts in der Berufsschule ausplaudern dürfen. Denn sonst setze es harte Vertragsstrafen. 

Die Wada gehorcht ja auch immer brav und hat gewisse Ketone dann auch nicht auf die Dopingliste gesetzt. Einige Radsportteams setzen sie aber fleißig ein. Andere verbieten sie. Das Risiko eines Herzinfarktes wird beschleunigt. Da verbuddelt man die Jungens lieber schnell, spricht ein paar Dankesworte an die Überbliebenen und legt auch noch eine Gedenkminute am nächsten Renntag ein.

Da ist dann schon ein neues Opfer aufgestiegen, Es lebe der Sport und die Show muss ja weitergehen.

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