Fr. Nov 22nd, 2019

Vuelta a Espana. 2. Etappe

3 min read

Gestern gab es nicht nur den Sturz von Jumbo Visma. Auch Team Emirates fiel an der gleichen Stelle. Vor kam es noch zu einer Beinahekarambolage. Ein Fahrer von Visma Jumbo kam nämlich nicht mehr so richtig aufs Fahrrad. Als der 4 Minuten später gestartete Deceuninck Quickstep  Zug die Gegend erreichte, fuhren die beinahe auf die dort stehenden Fahrzeuge auf. Die Organisation des Rennens hat die Situation besser gelöst, als die der Tour de France. Wo Wout van Aert bei einem Zeitfahren schwer stürzte und nicht abtransportiert wurde, obwohl er wie ein Schwein blutete. An den Folgen leidet der Junge heute noch. Auch Wout Van Aert fuhr ja bekanntlich für Visma Jumbo.

Heute ging es bei der Vuelta direkt in die Berge. Zwar ist es von Benidorm nach Calpe nur ein Katzensprung, weshalb die Jungens einen Abstecher ins Hinterland machen mussten. Auch nach der ersten Zieldurchfahrt wurde noch einmal eine Schleife von 40 km gefahren, damit man auf die Länge von 199 km kam. Einige Berge gab es auch. Die hatten die zweite und dritte Kategorie. Beim ersten Ansehen des Ziels in Calpe hatten die Ausreißer nur noch einen Vorsprung von 1:40. Der wurde dann rasch kleiner, denn die Zielgerade war, wie alle sich anschauen konnten, flach und somit ein Massensprint ausgemachte Sache.

Nairo Quintana von Movistar wird versuchen heute mit dem Hauptfeld ins Ziel zu kommen und nicht wieder wertvolle Sekunden zu verlieren. Sei Wechsel zu Arkea Samsic ist wohl doch noch nicht in trockenen Tüchern. Stand der Dinge: die einen sagen so, anderen sagen so und Nairo hält die Schnauze.

184 km vor dem Ziel versuchen sechs Fahrer in einem Anstieg den Sprintern ein Schnäppchen zu schlagen. Mit dabei sind Nairo Quintana und Primoz Roglic von Jumbo Visma. Die beiden müssen und wollen die gestern verlorene Zeit wieder reinzuholen. Man wird sehen, ob die Sprinter sich das gefallen lassen. Im Moment sind sie 4 Sekunden voraus. Es wird aber mehr. Oben auf dem letzten Berg sind es 21 Sekunden. Nicht vor dem Feld, das liegt über 1:38 Minuten zurück, sondern vor einer 13 köpfigen Gruppe. Nur ein guter Sprinter ist dabei. Er heißt Valverde. Es geht nun schnell runter. 6 km vor dem Ende sind es 30 Sekunden geworden. Nairo macht Zeit gut.

 

 

 

Superman Lopez von Astana ist im Peloton isoliert. Nairo versucht eine Extraattacke und knallt durch bis ins Ziel. So kennt man der Kolumbianer nicht. Nicholas Roche vom deutschen Team Sunweb könnte der neue Leader sein. Quintana ist Zweiter in der Gesamtwertung und Superman Lopez hat den Tag mal wieder verschlafen.

Ergebnis >>>

Full Official Stage 2 Results and General Classification — lavuelta.es
Vuelta a Espana: Quintana wins stage 2 — cyclingnews
Finish of Stage 2 (00:29 English) — FloBikes
Last Km of Stage 2 (02:01 Ambient) — LaVuelta
Stage 2 Highlights (04:53 English) — Eurosport
Winner’s Interview from Stage 2 (01:10 Spanish) — CyclingProNet
The Breakaway: Stage 2 Analysis (10:44 English) — Eurosport
Stage 2 Highlights (04:01 English) — LaVuelta
Stage 2 Highlights (06:14 English) — GCNRacing
Résumé – Étape 2 (04:01 French) — LaVuelta
Résumé – Étape 2 (06:14 French) — GCNRacing
Extended Stage 2 Highlights (12:30 English) — NBCSports
Stage 2 Highlights (06:14 English) — GCNRacing
Resumen – Etapa 2 (04:01 Spanish) — LaVuelta
17 Big Photos from Stage 2 — corvos/flockton/be

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