UAE Tour. Roglic behält die Führung

Gestern gab es schon das Mannschaftzeitfahren bei der UAE Tour auf der arabischen Halbinsel. Es ging über 16 km und war absolut flach. Dank der Präsenz der aller starken World Tour Teams ging es denkbar knapp aus. Gewonnen hat das Team  Jumbo Visma unter der Führung des neu erstarkten Tony Martin. Da Primoz Roglic als erster über die Ziellinie fuhr ist er auch der neue  Leader. Zweiter wurde Team Sunweb vor Bahrain Merida, mit 7 bzw. 9 Sekunden Zeitrückstand.

Die UAE Tour gehört zur World Tour. Deshalb sind alle großen Jungs mit dabei. Die heutige Etappe führte von Yas Island zur Abu Dhabi Big Flag und wurde am Ende von einer Fliegertruppe begleitet, die dieses Fahne in den Himmel schmolz. Die Etappe war flach und hatte eine Länge von 181 km.

Dabei wurde das zur Verfügung stehende Stück Wüste ordentlich  ausgenutzt. Das die SKY von Abu Dhabi der von New York kaum etwas nachsteht, wurde am Ende der Etappe überaus deutlich. Gegen Ende der Etappe sah auch noch zwei Fahrer einsam an der Spitze. Einer war Gazprom, der andere von war Planet vom Team Novo Nordisk. Doch 14 km vor der Ziellinie ließen es die beiden gut sein und ergaben sich ihrem Schicksal.

Das Peloton war auf Massensprint getrimmt. Und lange konnte man sich ausrechnen das vielleicht Max Walscheid versuchen würde, sich die 10 Sekunden Zeitgutschrift zu sichern und damit auch das rote  Trikot des Leaders. Allein war dies der Wunsch einiger deutscher Journalisten, die sich irgendwie noch im Ski Weltmeisterschaftsmodus befanden. Jedenfalls zeigte sich die deutsche Herrlichkeit auf dem letzten Kilometer nur wenig. Andere bestimmten das Geschehen. Am Ende lief es auf einen Showdown zwischen Gaviria und Viviani hinaus.

Der Fahrer vom Team UAE Emirates zeigte seinen Scheichs, das sie das Geld gut investiert hatten. Das dürfte den immersieggeilen Chef von Team Deceunick aber nur wenig getröstet haben. Seinen Fahrer ging dann ein wenig die Strecke aus.

Bester deutscher Fahrer wurde Marcel Kittel vom Team Katusha Alpecin auf Rang 9. Das dürfte dem sieggewohnten Fahrer sicher wenig entzückt haben. Da sind noch einige Beratungsstunden durch Erik Zabel notwendig. Vielleicht sollte das Team einfach mal bei den Basics anfangen und lernen wie man einen Sprint anfährt. Das ist aber leicht gesagt.

Primoz Roglic darf daher sich auch wieder das rote Trikot überstreifen.

Ergebnis >>>>

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