Mo. Aug 19th, 2019

Radsport Journal Tourmann

Profi Radsport

Tour of Qinghai Lake. Nur die Harten kommen in den Garten

2 min read

Die Frage darf man doch stellen. Wer hier die Radwurst  ist und wer nicht. Die beschaulichen Etappen bei der Tour de France gelten als das non plus ultra des Radsports. Gelegentlich wird eingeworfen, das der Giro viel härter sei. Dabei ist jedes Radrennen nur so hart wie es gefahren wird. Bei der Tour de France denkt man im Moment eher an ein gutes Schachspiel. Die Ergebnisse sind schon der Etappe voraussehbar. Und der Sieger in Paris sollte eigentlich schon fest stehen. Falls nichts ungewöhnliches passiert.

Wenn wir uns das Profi der heutigen Etappe des Rennens um den Lake Qinghai anschauen, dann denken wir, es sei nicht besonders schwer. Überwiegend flach und ein Berg in der Mitte. Nichts, was einen Radsportler aufregen sollte. Schauen wir uns das Profil aber genauer an, dann sehen wir, das ober auf dem Berg, der nicht einmal einen Namen hat 3817 m stehen. Höhenmeter über den Meeresspiegel und sehen wir uns die Sprintwertung an, so finden wir 3117 m. Höhenmeter über dem Meeresspiegel. Und das ist so ziemlich der niedrigste Punkt auf dem heutigen Profil. Die Etappe von Chaka nach Bird Island ist zudem  135 km lang. Wenn sie mich fragen: Chaka Laka.

Es sind natürlich hier, genauso wie bei der Tour de France, zumindest ehemaliger Doper am Start. Aber man ist noch nicht soweit gegangen, die Rundfahrt zu Ehren eines dreimal überführten Dopers auszurichten.

Gewonnen hat die heutige Etappe Michael Grosu vom Team Delko Marseille. Das war sein zweiter Sieg während der diesjährigen Rundfahrt. Das französische Team hält dafür schadlos, weil es nicht an der Tor de France im heimatland teilnehmen darf.

Ergebnis >>>>>

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