Tour of Norway. 2. Etappe

Die Tour of Norway gehört ja nicht zur World Tour. Trotzdem sind einige der hochkarätigen Mannschaften am Start. Die World Tour Teams müssen ja bezahlt werden und die Veranstalter haben jeden Tag 8000 Euro zu latsen, pro Team. Wenn es in der World Tour ist. Die anderen bekommen selbstverschnittlauch einiges weniger. Es sind nur sechs Fahrer pro Team am Start. Das rechnet sich dann besser, als wenn es 8 sind. Wie beim Giro. Trotzdem werden sich die kleinen Teams immer die Finger nach solchen Großevents wie dem Giro oder der Tour lecken. Die Trauben hängen da sehr hoch und auch wenn man dem Veranstalter 5 mal am Tag den Arsch küsst, gibt es meist keine Chance. Die Großen dürfen mit. Die Kleinen dürfen dafür blechen.

That`s life. Wenn sie an einem Jedermann Radrennen teilnehmen, zahlen sie ja auch den Lohn für die Profis, die dann ein wenig später kommen. Und wenn sie noch deren Trikots günstig erwerben, dann ist die Freude doppelt groß. Kommen sie mir nicht mit Eitelkeit und Doping. Das ist im Jedermannsport genauso verbreitet wie bei den Cracks.

Bei der Tour of Norway gibt es aber auch Preisgelder. For the winners und so. Die betragen im Durchschnitt gerechnet pro Fahrer und Tag 124 Euro. Das ist auf meiner Skala gar kein schlechter Faktor. Allerdings, wer nicht irgandwann mal unter die ersten 20 kommt, der bekommt nichts, außer vielleicht Husten. Die Gelder werden eh gleichmäßig im Team verteilt.

Reden wir vom heutigen Tag. Die Etappe führte an der Südküste von Norwegen lang. Ja, auch dieses Land hat eine Südküste. Mit 17 Grad konnte man sich ja wie in der Karibik fühlen. Meine Nachbarn waren im Winter auf Kuba, da war es kälter. Die Strecke führte von Kvinesdal nach Mandal über 174 km. Das sind jetzt nicht die bekannten holländischen Resorts, wohin heute all die Leute aus NRW ans Meer fahren, um im Stau abzuhängen. Nein, das sind zwei Dörfer in Norwegen und da sie mit Dal enden werden sie wohl auch im Tal liegen.

Mann, redet der heute gar nicht vom Rennen. Doch. Sicher. Gleich.Gewonnen hat die Etappe Alvaro Hodeg vom Team Deceuninck Quickstep. Hodeg wird übrigens Hotsch ausgesprochen. Denken sie einfach an Hodge und schon haben sie es. Sie sehen also, auch wenn ich ihnen die weiteren Namen nennen, dass wir es mit einer Sprintankunft zu tun haben. Hodeg gehört zur neuen Generation der kolumbianischen Sprinter.Da stellt sich nun hier wirklich die Frage, ob Kolumbus sprinten konnten. Meiner Meinung gehörte er ja mehr zur Generation der Ausdauerlügner. Äh ja.

Sind sie noch auf der Autobahn nach Landal? Na, dann gut`s Nächtle.

Die folgenden Akteure gehörten auch dieser Zunft an. Wahrscheinlich bedauerte Alexander Kristoff, dass er nicht unter die ersten 3 kam. Das erledigten seine Landleute Halvorsen und Hagen für ihn. Sie sehen, so ein H am Anfang des Namens war heute recht hilfreich. Ich heiße übrigens Holger Heusner. 

Gut, haben wir das auch abgehackt.

Zu Schluss die Ergebnisliste >>>>>

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