Do. Dez 5th, 2019

Tour du Rwanda. Der Tag der Pflastersteine.

3 min read
Tour du Rwanda

Die Pavees waren waren heute ein Problem. Das andere war der Regen. Schon vor Beginn des Rennens platzierten sich die Träger der Trikots der Tour du Rwanda unter den Regenschirmen der Hostessen.

Während des Rennens war man auf sich angewiesen. Die Etappe war aber recht kurz. Nur 87 km lang. Sie führte von Nymata nach Kigali und dort ein wenig über um und über die Berge der Hauptstadt von Rwanda.

Dazu gab es 4 Kopfsteinpflasterpassagen. Ein wenig Paris Roubaix Feeling.  Das war aber insgesamt nur 4 km lang. In Kigali musste der gepflasterte Zielanstieg zweimal überwunden werden. So bekamen die Jungs natürlich vorab die Erkenntnis wie man es angehen musste.

Berge gab es auch heute dazu reichlich. Insgesamt reden wir von 1700 Höhenmetern Anstieg. Der höchste Punkt des Tages lag auf lediglich 1640 m, der niedrigste auf 1300 m über dem Meer.

Die Begeisterung in Rwanda kann nun nicht mit der in den Vereinigten  Arabischen Emiraten vergleichen. Was den einen sein Kamel ist ist dem Rwandanesen halt sein Fahrrad.

Schnell fand sich eine 15 köpfige Ausreißergruppe zusammen. Da die in der Gesamtwertung nichts zu kamellen hatten, ließ man sie fahren. So holte sich Yakob Debesay aus Eritrea die Bergwertungen langs des Weges. Am Ende konnte er sich aus der Spitzengruppe absetzen, fuhr 50 Sekunden Vorsprung heraus und hatte auf dem Schlussanstieg keine Konkurrenz mehr.

Da der Abstand zwischen dem ersten Fahrer der Rundfahrt und dem Zweiten, dem Esten Taramae vom Team Direct Energie  nur 17 Sekunden betrug, wollte sich Merhawi Kudus 13 km vor dem Ende ein wenig Luft verschaffen. Allein Taramae konnte ihm folgen. Dann passierte, was überhaupt nicht passieren sollte. Taramae hängt Kudus  vom Team Astana ab. Der verlor zu seinem Glück nur 10 Sekunden und liegt immer noch mit 7 vorne. Ich bin mir nicht sicher, ob da morgen auf der letzten Etappe ein Stillhalteabkommen gibt. Wenn nicht, könnte es schwierig werden. Es sind 4 Runden in Kigali zu fahren. Die sind für hiesige Landesverhältnisse recht flach. Aber der Schlussanstieg muss halt 4 mal überwunden werden und der ist 2 km lang und 5 Prozent steil.

Ergebnis >>>>

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