So. Dez 15th, 2019

Tour de Qinghai Lake. Eine geile Abfahrt.

2 min read

Die Etappe heute  am Qinghai Lake war 160 km lang. Bevor es die letzten Kilometer nur bergab ging, mussten die Jungs zweimal auf 3700 und mehr klettern. Aber dann ging die Sause los. Von 3700 auf 2300 Meter. 60 km nur bergab. Das macht 2 bis 3 Prozent Gefälle.

Ob die Jungs während der Abfahrt Autogrammen gegeben haben ist nicht überliefert. Und falls doch hat sich sich kein Schwein drum gekümmert.

Anders beim slowenischen Kochhelden Peter Sagan. Der soll unterwegs eine Buch signiert haben und die Boulevard Presse nahm das zum Anlass, damit Überschriften zu produzieren. Wahrscheinlich haben sie wieder den gleichen Artikel genommen, nur die Überschrift ein wenig verändert.  Bei solchen Veröffentlichungen fällt mir dann wirklich nichts mehr. Vielleicht haben die Jungs ja bei der Reise nach Jerusalem verloren und müssen jetzt den Sportreporter machen. Bestenfalls.

Hat Jan Ullrich heute Nacht gefurzt? War doch sonst immer eine Schlagzeile wert. Den guten Buchmann ziehen sie auch durch die Soße. Warum hat man eigentlich früher bei Greipel und Kittel so wenig gehört. Da war wohl Radsport nicht so in. 

Na ja, die Tour in China findet jetzt auch nicht gerade die große Beachtung in der deutschen Presse. Obwohl die Leistungen der Fahrer mit denen Tour durchaus zu vergleichen sind. Nur spielt es halt eine Höhenlage  über dem Niveau der Tour de France ab. Dort wo die Jungs in Frankreich wieder bergrunter fahren, ist in China der Beginn des Anstiegs. 

Aber so ist das eben. Die Presse muss sich konzentrieren. Das sind gute journalistische Grundsätze. Bloß keine Nebenschauplätze. Amundsen und Scott haben den Südpol erreicht. Der erste vor dem anderen. Und sonst war da ja keiner dabei. Die Jungs zählen nicht. Auch im Tod bleiben sie vergessen. Unnützer Müll der Geschichte, der keinen Journalisten oder Geschichtsforscher interessiert. Amundsen und Scott und vielleicht noch die armen Schlittenhunde, die Amundsen und seine Begleiter aufgegessen haben. Wenigstens werden die letzteren bei diesen Beschuldigungen nicht persönlich bezichtigt.

Ein kleiner Gedankengang von mir und ein….. Ok.

Wer hat denn  das Rennen in China gewonnen heute. Nun es war der nicht ganz so bekannte Siarhei Papok vom Minsk Cycling Club. Aber das kann ja werden. Wer kannte vor 10 Jahren einen Peter Sagan? Dritter wurde allerdings Michael Grosu von Delko Marseille und der hat schon die eine oder andere Etappe für sich entschieden. Nicht nur in China.

Ergebnis>>>>>

 

 

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