Mo. Aug 19th, 2019

Radsport Journal Tourmann

Profi Radsport

Tour de Luxembourg. 2.Etappe

3 min read

Von Steinfort nach Rosport geht es heute. Das  heißt, die Etappe endet nach 168,6 km an der Mosel. Rosport liegt in der Nähe einer Weinbaugegend, ist aber für sein Mineralwasser berühmt.

3 Fahrer sind an der Spitze des Rennens. Ein davon ist wieder von  Leopard Pro Cycling und Konrad Gessner. Der andere Deutsche ist Tobia Kaub vom Team Lotto Kernhaus. Die drei haben einen Vorsprung von einem 1,2 km, was rund 2 Minuten entspricht. Noch sind  62 km zu fahren.

Profil 2. Etappe

Schon vor dem Ende kommen die Jungs in Rosport durch. Letzter Jahr sollte dort eine Etappe gestartet werden. Die wurde aber wegen eines Unwetters und dessen Auswirkungen ins Landesinnere verlegt. Zumindest was den Start betraf.

Heute werden die Leute von Rosport dafür entschädigt. Zweimal wird Ort angefahren, bevor man sich dann endgültig an den Zielsprint macht.

52,5, km vor dem Ende geht es zum ersten Mal über die Ziellinie. Konrad Gessner holt sich die drei Bonusekunden beim Zwischensprint. 2 Minuten später kommt das Feld unter der Führung von Cofidis vorbei. Es gibt nun zwei jeweils unterschiedliche Schlussrunden. Die erste ist 33 km lang. Die zweite nur 19 km. Es gibt jeweils einen schweren Anstieg mit einer Bergwertung.

39 km vor dem Ziel werden die Jungs an der Spitze abgelöst. Die GPS Angaben stimmen wohl nicht ganz. Der King of the Mountains Robin Carpenter vom Team Rally holt sich die Punkte bei der ersten Bergwertung. Es beginnt zu regnen. Aber die Regenfront wird den Osten Luxembourg nur leicht streifen.

Doch zunächst wird richtig windig und die Jungs müssen gut aufpassen. Die Verhältnisse sind in diesen Kategorien noch nicht so klar geregelt, dass einige es immer wieder versuchen. 11 Fahrers schaffen 32 km vor dem Ende eine kleine Lücke. Als es in die kleine Abfahrt geh, fällt das Peloton seltsamerweise zurück. Mit in der Gruppe sind Maurits Lammertink, Dries de Bond und Ferreiravon W 52 FC Porto. Frei Fahrer versuchen aus dem Feld heraus den Anschluss an die Spitze zu finden. Einer ist von Sport Vlaanderen. Die sind nicht vorne vertreten.

Das Peloton liegt 28 km vor dem Ende 20 Sekunden zurück. Auf der Zielgeraden geht eine Windsturm durch. Die Helfer versuchen das Equipment zu sichern. Das Peloton wird gleich vorbeikommen. Unten, im Tal der Sauer, werden die Ausreißer wieder eingefangen. Der Wind bestimmt das Rennen.

Aimè de Gendt von Wanty fährt ein wenig voraus und holt sich die meisten Sekunden beim Bonussprint. Noch 19 km.

Dann kommt die Zeit von Peter Weening vom Team Roompot Charles. Zunächst in einer Dreiergruppe. Dann mit allein mit Silvas von W 52 FC Porto. Im letzten Anstieg kann Weening Silvas abhängen. Doch der kämpft sich wieder heran. Auch das Peloton kommt in Schlagdistanz. Am roten Lappen gibt keiner mehr was für die beiden. Doch 500 m vor dem Ziel kommt noch ein kleiner Anstieg, eher eine Bodenwelle. Weening nutzt die Gelegenheit zu einer letzten Kraftanstrengung und hängt Silvas erneut ab. 300 m und Weening muss es nun allein machen. Er schafft es und kommt mit ein paar Metern Vorsprung ins Ziel und gewinnt.

Alexander Krieger vom Team Leopard Pro Cycling wird 7. und damit bester Deutscher. Der bislang Zweitplatzierte, der deutsche Cyclo Cross Meister Marcel Meisen, fällt heute weit zurück, weil er nicht mit der ersten Gruppe ins Ziel kommt.

Ergebnis >>>>

Please follow and like us:
error

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

RSS
Follow by Email
Facebook
Google+
Twitter
YouTube
Instagram