Mo. Sep 16th, 2019

Tour de France. On the road again.

2 min read

Eigentlich hatte ich mir ja schwer vorgenommen, nicht zur Tour zu fahren. Jedes Jahr die selbe Scheiße. Das Gedrängel der Journalisten auf der Suche nach Sensationen. Die Massen auf den Straßen. Straßen, die jedes  zweite Jahr die gleichen sind. Die Etappenorte hat man alle schon gesehen. Dazu diesmal Brüssel mit seinem Stadtteil Molenbeek. Im Winter hatte ich mir echt fest vorgenommen nicht hinzufahren. Berichten kann man auch von Bildschirm oder über den liveticker. Die meisten Journalisten vor Ort sitzen auch nur in einem Pressesaal und starren auf die Bilder.

Der Giro sollte es dieses Jahr sein und er wahr es auch. Wunderschöne Tage in Italien. Die erste Woche wunderschön verregnet. Aber dann rücke der Juli in die Reichweite und damit die Erinnerung. So wie Weihnachten mit einen Male wieder präsent ist. Man sagt sich fest, dieses mal keine unnötigen Geschenke und kann dann doch nicht auf das Leuchten in den Augen der Beschenkten verzichten.

Was macht es also wieder mal aus. Ich glaube, es ist dieses on the road Gefühl. Wieder mal  stundenlang am Straßenrand auf die Karawane warten, die staubigen französischen Landstraßen abfahren und irgendwann die kurz vorbeirauschendem Jungens zu fotografieren. Aber das ist nicht alles. Es sind vor allem die Bilder im Kopf  und das was man schon mal von sich gegeben hat. Es ist einfach gesagt, der Traum von Freiheit. On the road again, immer den gelben Schildern mit den schwarzen Pfeilen folgen und sonst nichts anderes Denken.

Wenn man die Tour schon so lange begleitet, wie wir vom Radsport Journal Tourmann, dann hat man die Erfahrung gemacht, dass bei der Tour alles geht. Man darf keine negativen Gedanken haben, sich nicht vorstellen, dass es nicht klappen könnte, man sein Ziel nicht erreicht oder irgendwo oder irgendwie aufgehalten wird. Es geht irgendwie immer. Und das ist eine Lebenserfahrung, die man in den Wochen danach noch beibehält. Positiv denken. Und sieht es noch so düster aus, es läuft schon.

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