So. Nov 17th, 2019

Tour de France. Die 7. Etappe

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Die siebte Etappe der Tour de France ist auch die längste. Sie führt von Belfort nach Chalon sur Saone. Die Etappe ist 230 km lang. Vorher gab es eine 10 km lange neutralisierte Anfahrt. Die Journalisten bemängeln diese Länge. Aufgrund des Profils sei ein Sprint in Chalons sur Saone vorprogrammiert.

Direkt zu Beginn des Rennens startet Stephane Rossetto durch. Als er sich umschaut sieht er nur einen Mitstreiter. Yoann Offredo von Wanty. Die beiden telefonieren angesichts dieser Situation heftigs mit ihren sportlichen Leitern. Die 230 km alleine wollen sie eigentlich nicht angehen. Dann kommt aber die Anordnung: Los Jungs, fahrt! Je weniger dabei sind, um so größer ist die Werbung für uns.

Also am Ende werden die natürlich eingeholt und dann kommt es zum Massensprint. Vorher hatte TJ Van Garderen einen geschlossen Mannschaftsturz. Die Jungs des Team EF Education First standen alle bedröppelt am Straßenrand und warten dass ihr Kapitän wieder aufstand. Tat er auch und auch Mike Teunissen vom Team Jumbo Visma war froh, dass er sich nicht die Schulter gebrochen hatte.

133 km vor dem Ziel haben die beiden noch 4:11 Minuten Vorsprung. Der Lohn sind einige Bergwertungen der vierten und dritten Kategorie. Yoann Offredo hat übrigens schon einige Ausreißertage hinter sich. Dafür hat er die Rote Laterne in seinen Händen. Das heißt, er ist im Gesamtklassement letzter. Was wiederum bedeutet, das er nach seiner Werbeshow, gnadenlos abgehängt wurde.

Heute sind wahrscheinlich alle sauer auf ihn, denn er fährt so langsam, dass der langsamste Schnitt deutlich unterschritten wird. Und die Jungs im Peloton halten natürlich die vier Minuten Abstand ein. Bis 30 km vor dem Ende.

Die Gesichter der beiden Spitzenfahrer werden immer länger. 84 km vor dem Ende sind sie immer noch alleine. Ihr Vorsprung schrumpft langsam. Man ist bei 2:37 Minuten angelangt. Tony Martin verkürzt langsam den Vorsprung des Feldes. Ich frage mich, wann der durch seine Arbeit verschlissen ist.

35 km vor dem Ende wird es schneller. Bei km 30 sind die Jungs eingeholt. Schon lange vor der Ziellinie bilden sich diesmal die Züge. Die Straße ist breit. Trotz der zahlreichen Kreisverkehre bleiben die Jungs in Position. Deceuninck Quickstep macht es professionell. Der perfekte Leadout für für Viviani. Doch Dylan Groenewegen macht ihm einen Strich durch die Rechnung. Er geht alleine durch die Mitte und gewinnt knapp vor Caleb Ewan von Lotto Soudal. Peter Sagan hatte sich an Viviani orientiert, sich zu spät umgestellt und wurde deshalb nur dritter. Trotzdem verteidigte Sagan sein grünes Trikot. Andrè Greipel wurde nur zwölfter. In der Gesamtwertung bleibt es beim Alten. Ciccone von Trek Segafredo bleibt in Gelb.

Ergebnis>>>>>

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