Mo. Aug 19th, 2019

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Sivakov gewinnt die Tour de Pologne

3 min read

Die letzte Etappe der Tour de Pologne war eine Start Ziel Etappe.  Das heißt, in Bukuvina Resort war beides. Es ging über 153 Km und zahlreiche Berge. Dabei wurde zwei Schleifen von  59,6 km und eine 33, 8 km. Auf jeder wurde das Resort gestreift. So das die geneigten Beobachter das Geschehen vom Ort aus betrachten konnten.

Wir hatten uns dem Geschehen schon entzogen und waren in der Nacht abgereist. Dafür wurden kurz hinter der deutschen Grenze in Niesky aus unseren Träumen gerissen, als an einer roten geschalteten Ampel eine Dame in unserer Auto krachte. Das schöne Tourmann Mobil ist nun Geschichte. Keiner wurde verletzt. Uns geht es besser als anderen bei der Tour de Pologne.

Zur selben zeit wurde das Rennen in Polen gestartet. Fahnenflucht lohnt sich also nicht wirklich. Außer für Matej Mohoric. Der war am Vortag so weit zurückgefallen, das er für die Gesamtwertung nicht mehr in Betracht kam. So brauchte er sich keine Gedanken machen als er sich 60 km vor dem Ende auf die Socken machte. Einige Jungens versuchten ihm den Tagessieg streitig zu machen, aber das gelang nicht ganz. Matej Mohoric von Bahrain Merida hatte am Ende 55 Sekunden Vorsprung vor Nelson Powless vom Team Jumbo Visma.

In der Gesamtwertung wütete der Kampf zwischen Pavel Sivakov vom Team Ineos, Ulissi (UAE), Hindlay( Sunweb) und einigen anderen. Vingegard vom Team Jumbo Visma spielte am Ende keine Rolle mehr. Die Gruppe mit Sivakov rollte über 2 Minuten hinter dem Sieger gemeinsam ins Ziel. Da Vingegaard nicht mehr dabei war, stand Pavel Sivakov vom Team am letzten Tag auf dem obersten Podest.

Pascal Ackermann ist ja schon am Vortag aus dem Rennen ausgeschieden. So sicherte sich  Marce Sarreau mit 53 Punkten das Trikot. Ackermann hatte vor schon 59 Punkte. Die Bergwertung entschied Simon Geschke von CCC für sich. Ein schöner Erfolg für das polnische Team. Den meisten Beifall bekam natürlich Rafal Majka von Bora hangsrohe als bester polnischer Fahrer.

Ergebnis >>>>>

Trotzdem, wird niemand mit einem strahlenden Gesicht nach Hause fahren. Der Tod von Bjorg Lambrecht vom Lotto Soudal hat dieses Jahr alles überschattet.

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