Pascal Ackermann gewinnt die Clasica de Almeria

Zur Zeit tingeln ja einige Teams durch Frankreich und Spanien. Andere sind schon nach Arabien umgezogen. Der Rennkalender im Februar ist dermaßen vollgestopft, dass die Teams schon unter sehr ernsten Bedingungen trainieren können. Vor alle gibt es Geld. Muss man die Trainingslager mit der eigenen Kohle bestreiten, so werden die Teams bei den Rennen vom Veranstalter rundum versorgt. Vor allem die World Tour Teams und die Procontinental Teams können Kasse machen. 8000 Euro für World Tour Team und 3000 Euro für ein Procontinental Team pro Tag muss der Veranstalter auf den Tisch legen. Dazu kommen noch die Hotelkosten.

c Clasica de Almeria

Die drittklassigen Teams sind schon froh, wenn sie eingeladen werden. Die Clasica de Almeria führt von Almeria nach Roquetas de Mar über 192 km. Man fährt von Almeria aus ins Landesinnere, macht dort eine Schleife in den Bergen und kommt dann nach Almeria zurück. Dort wird aber nicht halt gemacht, sondern man fährt noch ein paar Kilometer weiter zu den Felsen am Meer. So heißt der Ort wohl.

Die Berge haben es schon in sich. Es gibt vier Bergwertungen, Der höchste Berg ist 800 m hoch und hat die 2. Kategorie. Um so erstaunlicher ist, dass Marcel Kittel vom Team Katusha Alpecin den zweiten Platz belegte. Aber wenn man sich das Profil genau anschaut, ging es die letzten 97 km nur bergab. Die letzten 5 km waren potteben, so dass sich die Sprinter durchaus etwas ausrechnen konnten.

Es gab natürlich die Aureißergruppe des Tages. 6 Fahrer die Glück unbedingt versuchen wollten. Einer war vom Team Direct Energie. Das ist in diesem Frühjahr wichtig. Zu Beginn des Anstieges hatten die 6 einen Vorsprung von über drei Minuten. Bei der letzten Bergwertung holte Axel Fournaux von Direct Energie auch den dritten Platz. Carlos Verona von Movistar versuchte es vorher alleine. Er sah zwar den Gipfel solo, konnte die letzten 96 km aber nicht alleine durchstehen. Vielleicht wollte er dies auch gar nicht.

Dafür gewann er die Bergwertung des Rennens.

Das Feld zerfiel natürlich im Anstieg, aber in der Abfahrt wurden wieder alle Ausreißer eingeholt. Am Ende sah man ein gut zwanzigköpfige Gruppe unter der Führung von Mitchelton Scott dem Ziel entgegen rasen.

Seltsamerweise war Marcel Kittel mit bei die Leut. Sollte der auf einmal Qualitäten in der Bergen dazu gewonnen haben? Dafür hat er etwas an Endschnelligkeit eingebüßt, denn er verlor den Zielsprint knapp gegen den Deutschen Meister Pascal Ackermann von Bora hansgrohe.

Jonas Koch hat das Rennen übrigens auch mitgefahren. Er ist als 36. mit fast 3 Minuten Rückstand ins Ziel gekommen. Als Bester seines Teams CCC.

Ergebnis<<<<

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