Sa. Okt 19th, 2019

Paris Nizza. Play it again Sam.

3 min read

Hurra. Wir sind im sonnigen Süden Frankreichs. Schon die gestrige Etappe von Paris Nizza war sonnig. Aber im Rhonetal ist doch der nördlich Mistral ein wenig unangenehm. Jetzt sind wir im Schutz der Berge. Die halten halten den nördlichen regen ab. Und ein wenig Fön schadet ja nie. Cote d´Azur. Die Gegend ist belebt. Des Klima´s  und  vielleicht auch  Brigitte Bardot wegen. Die Preise der örtlichen Ruinen sind immense und die normalen Häuser nicht gerade was für das normale Portemonnaie. Egal, wer das ganze Jahr Oliven und Palmen im Garten haben will nimmt das in Kauf. Es findet sich auf jeden Fall ein Trottel, der nach 10 Jahren den doppelten Kaufpreis zahlt. Wie war das noch mit diesen Schneeballsystemen. Aber doch nicht an der Kotz Dasür.  Hier gibt es keinen Schnee, zumindest nicht auf den Hügeln.

Aber Radfahren kann man. Die heutige Etappe führt von Peynier nach Brignoles. Alles schon von der Tour de France bekannt. Sie 176,5 km lang. Da man von Peynier nach Brignoles in knapp 20 Minuten kommt, muss man die Strecke in  Schleifen legen. Das geht auch gut. Einige Hügel gibt es auch. Einer hat sogar die Höhe von 650 Metern, ist also anspruchsvoll.

Ansonsten ist das Wetter angenehm geworden. Kein Regen mehr in Sicht. Nur blauer Himmel und Sonnenschein. 20 bis 25 Grad. So gehört es sich auch auf der in der Fahrt in die Sonne. Das hat man gebucht. Paris mit Schnee und Graupel und Nizza mit der Promenade der in Pelzmänteln promenierenden in Reichtum gealterten Engländerinnen. Die große Welt halt.

Ich habe mich heute zweifach geirrt. Zum einen dachte ich nicht, dass der Wind heute eine Rolle spielen würde. Da musste ich mich eines besseren belehren lassen. Der Wind wehte enorm stark aus Nordwest. Zum anderen hatte ich nicht gedacht, dass die Sprinter heute eine Chance haben würden. Wir sind die ersten beiden Anstiege zu den Bergwertungen abgefahren. Normalerweise hätte auf den steilen schmalen Straßen kein Sprinter eine Chance gehabt. Wenn die anderen ernst gemacht hätten. Haben sie aber nicht.

Vielleicht spielt das der Kopf auch eine große Rolle. Fast alle Sprinter sahen heute ihre letzte Chance für Paris Nizza. Und sie haben sie wahrgenommen. Trotzdem wurden ein paar noch kurz vor dem Ziel ausgeschaltet. Allerdings durch Stürze. Kristoff und Caleb Ewan hatten das Nachsehen.

Alles war vorbereitet für Arnaud Demare. Noch fünf Mann des Teams waren am Ende dabei. Und sie bildeten einen vorzüglichen Sprintzug. Arnaud Demare klinkte allerdings zu früh aus, ihm ging kurz vor er Linie Luft aus und so wurde er von Sam Bennet von Bora hansgrohe noch abgefangen. Der zweite Sieg für Bennet bei dieser Rundfahrt.

Ergebnis >>>>

https://twitter.com/ParisNice/status/1106579552082583555

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