Oman Rundfahrt. Das Pendel schlägt zur falschen Richtung aus.

Die Oman Rundfahrt zählt nicht zur World Tour. Trotzdem sind schon einige der großen Teams dabei, denn nächste Woche wird ja in der Vereinigten Arabischen Emiraten  die nächste World Tour gestartet. Die großen Jungs werden von den kleineren Mannschaften begleitet. Man kann nun nicht sagen, dass André Greipel zu den Kleinen zählt. Immerhin ist er unter den aktiven Fahrern  der mit den meisten Profisiegen. Immerhin 156.  Heute ist leider kein weiterer dazu gekommen.

Die Etappe heute wäre eigentlich dazu geeignet gewesen. Sie führte von irgendwo in der Wüste nach irgendwo in der Wüste. Aber immer am Meer entlang. Grob gesagt. Für die zahlreichen Landeskenner führte sie von Al Sawadi Beach über 138,5 flache Kilometer nach Suhar Corniche. 

Gab es Ausreißversuche? Aber natürlich. Die vier Fahrer wurden 6 km vor dem Ziel eingeholt. Danach stand einem Sprintsieg des Rundfahrtrekordhalters Alexander Kristoff nichts mehr im Wege. Zumal der Zweite in dieser Wertung, André Greipel, 9 k vor dem Ziel eine Panne hatte. Das hatte zur Folge, dass er zwar wieder ins Feld hineinkam, aber so viel Kraft dabei vergeuden musste, dass er im Sprint keine Rolle spielte. Dieses ist um so bedauerlicher, weil seine Gegner um die Eintrittskarten für die Tour de France, erbarmunglsos punkteten. Bryan Coquard von Vital Concept wurde Zweiter und Nizzolo Bonifazio vom Team Direct Energie wurde Vierter. Die beiden Jungs hatte Greipel schon in Afrika an der Hacken gehabt. Da muss er langsam sehen, dass er die los wird.

 

 

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