Liegt die Zukunft von Team Sky in Kolumbien ?

Wenn man sich heute die Fernsehzeitungen anschaut, kommt das kalte Grauen. Pfarrer Brown jagt den Bullen von Tölz. Das Strafgericht wird vom Familiengericht abgelöst. Dem Staatsanwalt folgt die Soko Leipsch ( Leizig). Und Tatorte beherrschen die Mattscheibe rundum.

Keine Sekunde ohne Mord und Totschlag. Wo sind wir gelandet? Wer sich diesem Terror nicht aussetzen will, darf sich Kochshows oder Ratequiz Sendungen reinziehen. Für die Bildungsbürger.

Sport gibt es auch. Fußball, bis zum Abwinken und im Winter ein wenig Biathlon. Hauptsache, es wird geschossen.

Geradelt wird im TV nur wenig. Die Affaire Jan Ullrich hat das Thema zum Quotenkiller gemacht und Team SKY ist ja sowieso das Böse im Radsport überhaupt. So dürften es die deutschen Medienschaffenden nicht ohne ein gewisses freudiges Gefühl sehen, dass der Sender dem Team den Strom abschaltet.

Die SKY Leute um Brailsford tingeln nun durch die Welt und bieten ihren Arsch so ziemlich jeden an, der die Kohle hat dafür zu zahlen. 30 Millionen braucht man, 40 wären besser. So berichtet nun eine kolumbianische Zeitung, dass Team SKY  Chef Brailsford mit dem kolumbianischen Präsidenten gepicknickt haben soll. Man schließt daraus, dass es da eine neue Verbindung geben könnte. Kolumbien hätte ja schon mal ein Team um Nairo Quintana gesponsert. Man kann ja in solche Geschichten allerlei herein und herauslesen. Hätte er mit dem venezuelanischen Präsident gefrühstückt, hätte er auch gleich mit Donald Trump petit dinieren können. Außerdem hungert die Bevölkerung dort dermaßen, dass Trump sicher einmarschieren wird, damit dass viele ÖL wenigstens in den richtigen Fässern landet.

So stellt sich die Frage, woher kommt das Geld aus Kolumbien?

Nun zwei, drei große Firmen sollen es dann schon sein. Namen werden noch nicht genannt. Wir sind ja erst beim Essen. Denken wir auch mal an die Öl und Banken Branchen. Dort werden Gewinne in dreistelliger Millionenhöhe gemacht.    <<<<<<   Woher die wohl kommen?

Andererseits war da nicht mal die Rede von einen neuen chinesischen Superteam, dass ab 2020 die Worldtour und die Tour de France

 

beherrschen will. Unter britischer Leitung?  Wenn die Chinesen nun ihre Milliarden in Venezuela vor Trump retten wollen, ehe der da einen Zaun drum baut, dann wären doch 30 Millionen nur  die was  für die Portokasse.

David Brailsford wird dieses Jahr sicher durch viele Länder reisen und sein Team wie warme Semmeln auf den Markt bringen wollen. Die Gespräche in Kolumbien werden sicherlich nicht die letzten sein. Ob dann am Ende das Team unter einem anderen Namen fortbesteht, hängt von vielen Faktoren ab. Nach dem  Ende  der Tour de France wird es spätestens Klarheit geben.

Bis dahin wird uns das deutsche Fernsehen bis zur Oberkante Wahnsinn mit reichlich Krimis und Kochsendungen versorgen.

 

 

 

 

 

 

 

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