Di. Okt 22nd, 2019

John Degenkolb zeigt sich zwischen den Eisbergen

2 min read

 Bienvenue chez  Ch`tis. Der französische Klassiker rollt im Kopf ab, wenn ich den Namen Bergues. Und zwischen Isbergues und Eisberg ist es ja dann nicht mehr soweit. Minus 40 Grad gibt es im Pas de Calais sicher eher selten. Obwohl es für die Südfranzosen mit Sibirien gleichgesetzt wird.

Die Radfahrer nennen es die Hölle des Nordens. Aber der Sommer ist nicht das Frühjahr und ich habe schon viele Paris Roubaix in der letzten Zeit erlebt, wo es knackig warm war. Dagegen hatte es hier beim GP Isbergues richtig geschüttet, so es einem Frühjahrsklassiker zu Ehre gereichte.

Der Grand Prix d`Isbergues wird um die gleichnamige Stadt ausgetragen. Die erste Schleife führt  nach 4 kleinen Runden um Isbergues weit in den Süden. Danach gibt es noch fünf Laps a 12 km rund um die Stadt. Da die Sprinter sich hier versammelt haben, ist das Gelände trotz der Hügel nicht allzu anspruchsvoll. Das gesamte Rennen hat eine Länge von 197 km.

Mads Pedersen vom Team Trek Segafredo setzte am diesem Tag die Erfolgsserie seiner Mannschaft fort. Allerdings gab es wohl kein Freibier für die Zuschauer. So ein schönes Gläschen Ch`tis wäre ja nicht zu verachten gewesen. Pedersen holte 30 km vor dem Ende die 6 köpfige Spitzengruppe ein und fuhr sie auseinander. In der letzten Runde war er alleine an der Spitze. Er kam mit 38 Sekunden vor dem Hauptfeld ins Ziel. Den Sprint dieser Gruppe gewann dann sein Nochteamkollege John Degenkolb, der so den Erfolg des Teams noch ein wenig mehr schmückte.

Ergebnis >>>>>>

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