Jesus gewinnt die Tour de Luxembourg.

Pfingsten ist ja ein christliches Fest. Fragen sie mich bitte nicht so genau, was da passiert ist. Die Nachbarn sammelten früher Pfingsteier ein. Das waren die Eier, die der Osterhase vergessen hatte und die Nationalmannschaft im Fußball nicht hat. Ist ja auch im Grunde Wurscht.Jedenfalls hat Jesus die Tour de Luxembourg gewonnen.

Einen Nachnamen hat der auch und zwar Herrada. Dazu ein ordentliches Büßergewand. Das hat die Aufschrift Cofidis. Und die haben irgendwas mit Krediten zu tun. Hat Jesus nicht mal die Geldverleiher aus dem Tempel geworfen. As time goes by.

Jesus Herrada hat das Rennen am Ende doch überlegen gewonnen. Gestern hatte er mit seinen Sieg in Diekirch den Grundstein gelegt und schon mal das Gelbe Trikot übernommen. Heute war er auch im zweiten Schlussanstieg, dem Paweiergierg, der Tour de Luxembourg erfolgreich und holte sich das Trikot endgültig.

Ich persönlich halte das ja für eine Unsitte der Veranstalter. Die glauben immer und überall die Mauer von Huy kopieren zu müssen. Das ist wie Krätze. Die wird man auch schlecht wieder los.

Das Unwesen ist im Hirn und ist es erst mal in der Birne der Veranstalter, dann ist es überall. Soll nur noch ein Typ von Rennfahrer noch Rennen gewinnen können. Die Jungs werden immer magersüchtiger. Habe mir heute vor dem Rennen den Alexander Krieger anschauen müssen. Klar, das passiert, wenn man die Einschreibezeromonie fotografiert und mir gedacht, was ist der Junge dürr geworden.

Also, auch wenn die Jungs gerne mal auf Podium wollen, ein Laufsteg Feeling wie bei den dürren Mädels sollte das nicht werden.

Auch wenn die Kommentatoren im Fernsehen oft jammern, das wäre ja ein langweiliges Rennen, keine Berge und es passiere ja gar nichts. Wir wollen ja auch nicht mehr die Zeiten, in denen sich die Jungs mit Spritzen und Pillen über den Tag gebracht hat. Wer Unmenschliches fordert, wird auch Unmenschliches bekommen. Man darf das ruhig Mittäterschaft nennen. Auch wenn man sich die Hände wie immer in Unschuld wäscht. Man darf sich ruhig die Bilder anschauen, wie die Jungs hinter Ziellinie erschöpft auf den Boden krachen. Man zeigt aber immer nur Bilder, wie sie am Ende auf dem Podium mit Sekt um sich spritzen.

Vor dem Sturm auf den Hügel der Landeshauptstadt hatten die Veranstalter heute noch 176 km gesetzt. Es ging von Mersch noch einmal in den Norden des Landes. Da wurde irgendeine Acht gefahren, bevor man dann in den Startort der Rundfahrt zurückkehrte.

Maurits Lammertink vom Team Roompot Charles versuchte es noch einmal. Doch er konnte weder die 9 Sekunden aufholen, noch hatte er Herrada im Anstieg etwas entgegen zu setzen.

Ergebnis>>>

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