Do. Aug 22nd, 2019

Radsport Journal Tourmann

Profi Radsport

Italiens weiße Straßen.

3 min read

Heute ging es in Italien durch die Hölle des Südens. Nein, man schaute nicht am Vesuv vorbei. Auch der Ätna wurde ausgelassen. Nein, vielmehr ließ man sich bei blauen Himmel und warmen Wetter in der Toskana einpudern. 

Leider und ich sage ausdrücklich leider, sind wir nicht dabei gewesen. Wir hatten uns für Paris Nizza entschieden, hätten das aber besser nicht  tun sollen. Die Aufnahme in Frankreich war diesmal nicht so freundlich. Gut, das Radsport Journal Tourmann verkauft keinen Katzendreck als Katzenscheiße. Aber trotzdem sollte man doch dankbar sein, wenn Deutschland einziges Journal für Profi Radsport, die anderen halten sich mit den Jedermännern über Wasser, ein paar Zeilen über ein Event verliert. OK, vielleicht ist es der ASO in Kopf gestiegen, weil alle namhaften Sprinter dabei sind. Letztendlich ist die R´Rundfahrt aber noch nie von einem Sprinter gewonnen worden.

Ganz anders die Strade Bianche. Hier gewinnt nur eine Kategorie Athlet. Der Staubschlucker oder der der sich am Besten durch den Matsch quälen kann.

Dieses Jahr war es der Staub. Gewonnen hat das 184 lange Rennen von Siena nach Siena der Franzose Julian Alaphilippe. Natürlich vom Team Deceuninck. Die Jungs schlagen sich dieses Jahr mit Astana um die meisten Siege im Frühjahr. Wenn sie nicht vorne liegen werden sie geschlagen. Von ihrem Teamchef zur Sau gemacht, fürchte ich. Macht Siegen da noch Spaß? Hatte auch mal so einen Vater. Mit 16 hab ich mich dann aus den Staub gemacht. 

Staub, da sind wir wieder bei der Strade Bianche. Wer hat denn sonst was gerissen. Wen finden wir da an dritter Stelle? Wout van Aert, den ehemaligen weltmeister der Cyclo Crosser und nun auf die Straße gewechselt. Damit es zu Beginn nicht ganz zu asphaltig wird, muss  halt die weiße kalkige Staubstraße in der Toskana herhalten. Dort konnte der neue Star vom Team Jumbo Visma seine Qualitäten zeigen.

Sind denn deutsche Athleten auch am Start gewesen? Nun? Ja. Einen hab ich gefunden. Nico Denz vom Team AG2R. Aber er nicht wirklich gefinished. 12 MInuten Rückstand sind ordentlich. Dafür gehe ich mal davon aus, dass in Erfurt  kein Blutbeutel von ihm rumhängt. Das ist heutzutage ja auch ein Lob.

Ergebnis >>>>

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