Drei Kolumbianer gewinnen die Tour Colombia

Der letzte Tag der Tour Colombia in den Bergen hat Julian Alaphilippe vom Team DeceuninckTour Colombia den Rest gegeben. Im Schlussanstieg zum Alto de las Palmas hatte nichts mehr zusetzen und wurde von den Kolumbianern niedergemacht. Der Anstieg hatte schnuckelige 1000 Höhe, war 155 km lang und eine durchschnittliche Steigung von 6,8 Prozent. Das ganze begann auf 1500 m Höhe und endete auf 2500 m über dem Meeresspiegel. Da wo in den Alpen die Cima Coppi gerne mal schneebedeckt celebriert. wachsen bei der Tour Colombia  in Südamerika halt Palmen. Wenn man den Namen Glauben schenken darf. Die Luft ist allerdings so dünn, wie überall in dieser Welt auf dieser Höhe.

Keine Wunder, dass sich hier die kolumbianischen Bergflöhe die Kante gegeben haben. Der Anstieg war ja direkt mal mit einem Schild ” nur für Kolumbianer” ausgezeichnet.

Tour Colombia

 

So fuhr man auch gelassen an die kolumbianische Redoute heran und legte dann den Brandsatz.

Die Favoriten für das Geschehen ließen zunächst einige andere Fahrer sich ein wenig abstrampeln. Aber 5 km vor dem Ende der Tour Colombia machte die Viererbande dann Ernst und zog davon. Trotz einer unerwarteten und sicher auch unerwünschten Einlage eines Zuschauers, der den Flug der Condors bei der Landung schlecht imitierte, ließen sie sich nicht aus der Ruhe bringen. Als Lopez (Team Astana)und Soza (SKY) sich nicht entscheiden konnten, wer nun die Etappe gewinnen sollte,  nahm sich der Altmatador Nairo Quintana vom Team Movistar ein Herz und entschied die Sache zu seinen Gunsten.

Die ersten gefühlten Hundert des Rennens waren Kolumbianer. Gefühlt, denn in Wirklichkeit waren nur 15. Die machten aber die kolumbische Meisterschaft im Bergfahren unter sich aus. Dann kam erst der Franzose Julian Alaphilippe, der sicher neue Kenntnisse gewonnen. aber leider dafür sein Leadertrikot hergeben musste. Denn gewonnen hat die Rundfahrt Luis Leon Lopez vom Team Astana. Gefolgt von 5 weiteren Kolumbianern. Alaphilippe vom Team Deceuninck rutschte auf den 7. Platz ab.

Deutsche Fahrer waren nicht dabei. Der Belgier Iljo Keisse beendet die Rundfahrt unauffällig mit über einer Stunde Rückstand.

War da denn nicht auch Froomey mit bei der Sache?  Von dem hat man ja nichts gehört. Nein nichts, der ist ganz unauffällig gefahren, hat seinem Kumpel Quintana die Meriten überlassen und landete am Ende auf dem 81. Rang. Mit 48 Minuten Rückstand. Ein schönes Höhentrainigslager im warmen Süden.

Ergebnis <<<<<

 

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