So. Dez 15th, 2019

Doping Oder träumen wir einfach weiter

2 min read

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Die Verantwortlichen aller Sportarten erzählen jeden Tag von ihrer dopingfreien Welt. Wie sie das Laster bekämpfen und welche Fortschritte sie machen. Hinter den Kulissen sieht die Welt dagegen ganz anders.

Wenn ein deutscher Innenminister,  die Sportförderung der Athleten von Normen abhängig macht die nur von gedopten Athleten erbracht werden können, dann stellt sich doch wohl die Frage. “Ist dieser Mann dumm oder nur medaillengeil oder weiß er aufgrund seines Hintergrundes mehr.”  

Dann wäre das Gerede der Verantwortlichen reiner Hohn. Es gab Zeiten im Radsport, da war klar. Entweder du dopst oder du lässt es. Jetzt darf

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endlich die Studie veröffentlicht, aus dem Jahre 2011, dass 30 % aller Leichtathleten zugegeben haben zu dopen. Wohlgemerkt ist das nur die die Zahl derer die es zugegeben haben. Diese Studie, von der Wada bei Uni Tübingen aufgegeben. Trotz, dass Wada die Studie unter Verschluß hielt., sickerten die Zahlen sogar bis Presse durch. Die Verantwortlichen im Sport kannten sie alle. Bei den Panarabischen Spielen lag die Dopingquote bei 57 %.

Die Wada veröffentlicht dagegen immer Zahlen im Promillebereich. Da werden Ausnahmegenehmigungen, sogenannte Tues, erteilt. Da frägt man sich , ist jeder Ausdauersportler wirklich Asthmatiker? Oder muss man Asthma erst haben um ein guter Ausdauersportler zu sein. Da fährt beim beim Skilanglauf plötzlich eine einzelne Nation im Zwanzigerpack vorneweg, wenn so viel Athleten einer Nation zugelassen würden. Und keiner stellt sich die Frage, hey was passiert denn hier? Haben die anderen aufgehört zu trainieren oder zu dopen oder sonstwas? Wird dann eine zufällig erwischt, dann ist es der Lippenstift, Zahnpasta war ja schon, und der Mannschaftsarzt muss seinen Hut nehmen, Der hat halt nicht aufgepasst. Kollateralschaden

Klar, man will ja nicht seinen guten Job verlieren, auch bei der WADA nicht. Stellt sich nur die Frage nach  dem Wert. Den russischen Athleten bei Olympia und jetzt bei der Leichtathletik Weltmeisterschaft konnte persönlich kein Doping nachgewiesen werden. Der vollständige Ausschluss der Mannschaft, von denen sicher einige gedopt waren und zu den Medaillenkandidaten zählten, dürfte bei den anderen Medaillenzählern Frohlocken ausgelöst haben.

 

Und darum geht es bei der ganzen Sache. Wieder ein paar Medaillen mehr. Wieder ein paar mehr Geweihe an der Wand.

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