DM Radsport. 15 Mann auf des toten Mannes Kiste.

15 Mann auf des toten Mannes Kiste. Oho und die Buddel voll Rhum. 15 Mann auf des toten Mannes Kiste. Oho und die Buddel voll Rhum.

Ja, da kommen die alten Geschichten wieder hoch. Captain Schmollet, John Silver und der alte Ben Gun. Alle auf der Schatzinsel und vom jungen Jim am Ende ausgestochen. Deshalb sind wir damals als 16 jährige Seeleute losgezogen in die weite Welt. Aber zugegeben hätten wir diese Abenteuerlust nie.

Hatten die Jungs gestern auch keine Abenteuerlust ? Das frage ich mich manchmal. Denn die meisten von den über 150 Fahrern, die das Rennen aufgegeben haben, hätten ja eh keine Chance gehabt. Hielten sie es in der Hitze nicht mehr aus, war es der Aufgebevirus, der alle ansteckte oder hielten sie für einen ausgereiften Professionalismus? Nach dem Motto: wenn ich keine Chance mehr habe höre ich auf. Nach einer Stunde schon? Wäre es da nicht professioneller gewesen, erst gar nicht anzutreten? Wenn man den eh keine Chance hat.

Die Hitze lasse ich gelten. Wenn man aber bedenkt, dass so ausgewiesene Wintersportler wie Philipp Walsleben und Marcel Meisen sich durchgebissen haben, dann wieder nicht.

Selbst Jonas Koch als 14. und mit 5 Minuten Rückstand, aussichtslos alleine hinterher radelnd, hat nicht aufgesteckt. Die anderen Herren haben wohl gedacht, der letzte müsse das Licht aus machen. Das hat man dann gerne Frederik Dombrowski von den Dauner Quellen überlassen.

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