Die letzte Schlacht von Tirreno Adriatico

Heute stand zum Abschluss das Einzelzeitfahren über 10 km auf dem Programm.    Das Rennen war die meiste Zeit über recht langweilig. Tony Martin war schon  früh dran und setzte eine gute Zeit. Später wurde er aber von den nachfolgenden Fahrern in den Kanälen von San Benedetto versenkt. Er frägt sich sicher, ob seine gute Zeit vorbei ist oder was die anderen Jungs im Müsli haben. Victor Campenaerts war aufgrund seines Rückstandes nicht fern von Tony Martin angesiedelt. Seine Zeit holte niemand mehr ein. So plätscherte das Rennen 120 Fahrer lang so daher. Nichts bewegendes geschah.

Alls die letzten beiden Fahrer auf die Strecke schlief alles schön vor vor sich hin. Der Vorsprung von Adam Yates vom Team Mitchelton Scott sollte mit 25 Sekunden doch dicke ausreichen. Zu kurz war die Distanz. Allein Roglic vom Team Jumbo Visma gab nie auf. Zwar sah recht schnell, dass Jakob Fuglsang von Astana ihn nicht mehr einholen würde, aber er hatte auf dem letzten Kilometer noch Kraft für ein ordentliches Pfund. Das legte  auch auf die Wage. 

Das die Sache dann zum Gemetzel werden würde, war lange Zeit nicht absehbar. Yates verwaltete den Vorsprung. Erst gegen Ende verlor er dann ein wenig deutlicher. Doch bein roten Lappen war sein Vorsprung   soweit abgeschmolzen, dass sich die Stimmen der Kommentatoren erhoben. Und Adam Yates machte es dann spannend. Er verlor das Rennen mit der allerletzten Sekunde. Die Uhr schlug nämlich um diese Zeit zugunsten von Primoz Roglic aus. Bei Paris Nizza wurde es dieses Jahr ähnlich eng, aber am Ende hatte Bernal das bessere Ende für sich. Bei Tirreno Adriatico durfte Adam Yates in der letzten Sekunde sein blaues Trikot an seinen Nachfolger übergeben.

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