Sa. Dez 14th, 2019

Dauphine. Die 7. Etappe ersäuft im Regen.

3 min read

Die Veranstalter haben ein glückliches Händchen gehabt. Sie haben dieses Jahr die großen Pässe aus dem Programm genommen und eine für alle einigermaßen akzeptable Etappe geschaffen.

 

Fragen sie hier bitte nicht Chris Froome. Der Engländer soll bei seinem Sturz 2 Liter Blut verloren haben. Jetzt spekuliert man, dass er in einiger Zeit sozusagen neu erschaffen zurück kommt. >>>>> 

Möchte echt mal wissen, wer sich solche schwachsinnigen Schlagzeilen einfallen lässt.

Das es heute bei der Dauphiné heute ein wenig regnet, tröstet wahrscheinlich nur die Leute von Eurosport. Die haben das Rennen aus dem Programm genommen und berichten Dauerlive von den 24 Stunden in Le Mans. Das dürfte 10 mal so viele Menschen interessieren. Andererseits ist es gut, wenn die mit den Autos ein wenig Geld verdienen. Das kommt auch den zahlreichen Radsportübertragungen zu Gute. Ansonsten wäre es nämlich ziemlich mau in den Flimmerkisten. Das wollen wir nicht vergessen.

Macht Fahrradfahren heute in den Alpen Spaß. Ich glaube nicht. Schauen Sie aber selbst.

Die Etappe heute ist 133 km lang aber heftig, Nicht nur wegen des Regens. Die zahlreichen Anstiege dürften eher was für die Bergfahrer sein. Zu allen Übel gibt es den berüchtigten Schlussanstieg, ohne den heute ja kein Rennen mehr auskommt. Dieser ist 19 km lang und hat eine Steigung von rund 7 Prozent. Natürlich werden da wieder die kleinen leichten Zwerge sich hervortun und so die Rundfahrt gewinnen.

Wir sehen zunächst zwei Leute vorne. Das sind Julian Alaphilippe von Deceuninck und Lennard Hofstede von Jumbo Visma.  Doch die beiden werden wieder 38 km vor dem Ende von den Verfolgern eingeholt. Im letzten Anstieg beginnt das Duell der Favoriten. Heute im letzten Anstieg soll die Wahrheit für das Klassement geschaffen werden.

Und es ist der Deutsche Emanuel Buchmann, der sich für die Tour empfehlen will. Der Fahrer vom Team Bora hansgrohe hat 2 km vor dem Ende 13 Sekunden Vorsprung vor den Verfolgern.Mit dabei ist Fuglsang. Die Sicht ist schlecht und es regnet noch immer stark. Doch dann kommt Wout Poels von Team Ineos an den beiden vorbei und überbringt mit einen guten Nachricht Chris Froome die besten Genesungswünsche. Hoffen wir mal, dass es hilft. Emanuel Buchmann wird mit einer 1 Sekunde Abstand dritter.

In der Gesamtwertung hat sich auch was getan. Emanuel Buchmann ist durch seine burschikose Fahrt dem Treppchen ein wenig näher gerückt und liegt jetzt auf Rang 4 in der Gesamtwertung. In dieser Wertung ist auch Jabok Fuglsang von Astana nach Vorn gerutscht. Er löst Adam Yates in der Leaderposition ab.

Ergebnis>>>>>

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