Tour of Oman. Das Schweigen der Lämmer.

Ich will hier nicht eigentlich nicht vom Leistungssport und dem Doping sprechen. Was einen aber immer wieder beeindruckt, ist das Schweigen der Verantwortlichen in solchen Situationen. Gut, wenn es die Russen betrifft, da schreit sogar jeder deutsche Offizielle Zeter und Mordio. Sobald aber die Rede von Dopingstrukturen in Bayern und Dopinglabors in Oberhof ist, da schweigt des Sängers Höflichkeit. Auch die Prominenz unter den Journalisten will es mal wieder nicht so genau wissen. Ein paar Alibifragen und sich dann bitte nicht mit der Wintersportfamilie verkrachen. Auch das ist eine alte Journalistenregel, ein wenig Abstand halten hat noch nie jemanden geschadet.

 

Aber darüber wollte ich eigentlich nicht berichten. Ich wollte davon erzählen, dass der Sprinterstar André Greipel im Moment nicht sprintet. Auch heute wieder bei der Tour of Oman sah man ja einige seiner Kollegen wieder an der Spitze. Zugegeben, es gab einige wenige Hügel auf der 130 km langen Etappe und letzte Kilometer war leicht ansteigend, aber über 5 Minuten Rückstand sprechen nicht gerade für ein Formhoch.

Sonny Colbrelli vom Team Bahrain Merida hat sich jedenfalls  nicht beeindrucken lassen und nun ziert ein weiterer Sieg seine Palmares. Bryan Coquard von Vital Concept brachte zwar nicht seine Höchstleistung. Doch für Greipel langte es allemal. Vor allem, weil es keine direkte Auseinandersetzung gab. Diesmal war es keine Panne und auch kein Wind, der das Problem für Greipel darstellte. Es war der mehrmals zu überfahrende Jebel of Al jabel Street, der einigen Sprintern den Zahn zog. So auch Nacer Bouhanni vom Team Cofidis. Nur. dem kann es egal sein. Denn Cofidis ist bereits für die Tour nominiert.

Gut, die Ausreißer machten es diesmal dem Peloton recht schwer. Sie konnten nur unter großen Kraftaufwand vom Feld eingeholt werden. Erst drei Kilometer vor dem Ende mussten sie sich geschlagen geben. 50 Fahrer  schlugen sich dann um die Plätze. Die verbliebenen Sprinter waren natürlich im Vorteil. Aber Greg Van Avermaet von CCC dürfte nit seinem zweiten Platz zufrieden gewesen sein.

Alexey Lutsenko vom Team Astana rollte  mit dem Feld ins Ziel und verteidigte seinen Platz an der Sonne.

Ergebnis <<<<

 

 

 

Please follow and like us:
error

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

RSS
Follow by Email
Facebook
Google+
Twitter
YouTube
Instagram