Fr. Okt 18th, 2019

Bemerkenswerte Geschichten aus der Dopingszene

2 min read

Auch in Italien, während man beim Giro D´Italia tätig ist, bekommt man einige Dopinggeschichten aus Deutschland mit. Besonders wenn ein italienischer Star betroffen. Alessandro Petacchi ist nun 45 Jahre alt und im Radsport nur noch als Journalist tätig. Er bestreitet sehr heftig jemals mit Mark S., dem deutschen Doping Arzt etwas zu tun gehabt haben. Beweisen wird man das schwerlich können, denn bei Eigenblut Doping muss man schon mit der Nadel in der Ader erwischt. Selbst beim Arzt Blutbeutel rumliegen, ist das noch kein Beweis, dass tatsächlich gedopt wurde. So der Fall, und nun ist ja einwirklich Fall daraus geworden, von Danilo Hondo dan überraschend, der zugegeben hat, mit Mark S. gedopt zu haben. Seine Ehrlichkeit hatte für ihn dramatische Folgen. Der Schweizer Radsport Verband schmiss ihn sofort raus. 

Es ist schon erstaunlich, dass die extrem hart gedopten Burschen während ihrer aktiven Zeit nicht aufgeflogen sind. Die WADA und die NADAS sprechen doch immer von ihren lückenlosen Systemen. Dabei werden viele Spitzensportler getestet und für clean erklärt. Später stellt sich dann heraus, dass sie bis zur Halskrause gedopt hatten. Hat man nur in den Kopf geschaut oder wollte man nur der Öffentlichkeit vorgaukeln, man könne was bewirken und strich schön die Gelder für die Test aus.

Man frägt sich manchmal, ob das nicht auch Betrug ist. Angesichts dieser Tatsachen und auch der tricky angewandten Dopingmethoden durch die Leistungssportler und ich rede hier nicht ausschließlich vom Radsport, sondern von allen Sportarten, können wir nicht von hundertprozentig sauberen Athleten ausgehen. Wo diese Marke liegt, ob bei 50 oder 80 Prozent, sei dahingestellt.

Mein Vorschlag, beklatschen sie mal die Jungs in den hinteren reihen etwas mehr. Vielleicht haben die dann in 10 Jahren kein Dopinggeständnis nötig.

Man könnte natürlich auch der Hydra den Kopf abschlagen. Die radikale Lösung. Alle Sportler über 20 Jahre, egal ob sie gedopt haben oder nicht, lebenslang zu sperren. Auch die Trainer, Funktionäre und was da sonst noch rum kreucht. Dann würde keiner der jungen Nachwuchskräfte gezwungen, direkt von Beginn zu illegalen Mitteln greifen, um im Spitzensport mitzuhalten. Aber glauben sie an den Osterhasen?

 

 

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