Do. Dez 12th, 2019

Baskenland Rundfahrt. 5. Etappe

3 min read

Geht noch was bei Bora hansgrohe? Heute stehen die großen Berge auf dem Programm der Baskenland Rundfahrt. Zahlreiche Bergwertungen stehen im Wegbei der 5. Etappe. Neben einigen der dritten Kategorie auch zwei der ersten. Die beiden Berge sind nur gut 530 m hoch, haben aber eine Steigung bis zu 24 Prozent auf einer Strecke von rund 4 bzw. 5 Kilometern. Der letzte stellt gleichzeitig auch den Schlussanstieg, obwohl es zum Ende auch ein wenig runter geht.

Karte

Auf den Weg nach Arrate gilt es 151 km zu überbrücken. 70 km vor dem Ende führt Enric Mas von Deceuninck das Rennen an. Er wird verfolgt von Gregor Mühlberberger von Bora und Luis Leon Sasnchez von Astana .

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Dann wird er eingeholt und Sanchez und Mühlberger sind an der Spitze.

Dahinter folgt die kleine Gruppe mit Max Schachmann. Wir sind in Spanien, Die Redakteure habe nicht ganz den Überblick und so schwangen die Zeiten etwas. Sagen wir es sind 50 km vor dem Ende 55 Sekunden.

Im Aufstieg des ersten Berges der ersten Kategorie werden die Jungs aus der zweiten Gruppe wieder von einigen Fahrern eingeholt. Max Schachmann kommt in Schwierigkeiten. Es ist verdammt steil. Schachmann animiert seine Gegner zum Angriff. Noch sind es drei Km bis zum Gipfel des 539 m hohen Izua.

Astana macht die Pace an der Spitze. Schachmann wieder an die Gruppe heran. Man pedaliert mit kleinen Gängen. Vor dreißig Jahren hätten die meisten noch schieben müssen, Da waren die kleinen Gänge verpönt. Etwas für die Weicheier. Mit Anabolika ging natürlich damals vieles.

41 km vor dem Ziel lässt Gregor Mühlberger zurückfallen. Die Bora`s haben gelernt. Das muss man sagen. Es gilt den Leader zu unterstützen. Sanchez wuchtet sich alleine die schmale steile Rampe hoch. Das ist kein Spass.

Kurz vor dem Gipfel greift der Zorn Gottes, sprich Jon Izaguirre vom Team Astana, an. Es ist aber nur der erste Schuss in diesem Duell. Schachmann schließt in der Abfahrt direkt wieder auf. Auch Sanchez wird wieder eingefangen. Da gibt es sich noch einige taktische Auseinandersetzungen zwischen Bora hansgrohe und Astana.

30 km am Ende geht eine Gruppe mit Emanuel Buchmann vom Team Bora hansgrohe. Von den vieren ist Buchmann der Bestplatzierte mit 1:10 Minuten Rückstand. Da hat Sanchez von Astana natürlich keine Lust.

Trotzdem hat die Gruppe noch 51 Sekunden Vorsprung. Fährt man wieder Relais?

Der Mann von Astana wird zurück gerufen. 22 km vor dem Ende greift Emanuel Buchmann an. Wen? Das ist die Frage.

Buchmann hat 20 km vor dem Ziel 1:19 Minuten Vorsprung vor der Gruppe mit Schachmann. D.h. er ist der neue virtuelle Leader der Baskenland Rundfahrt.

Im letzten Anstieg kommt es dann zum Showdown der Beteiligten. Emanuel Buchmann hat die besten Karten. Er verliert zwar etwas von seinem Vorsprung, wird aber von der Gruppe um Jon Izaguirre und Adam Yates nicht mehr eingeholt. Max Schachman verliert 2 Minuten auf Bachmann und 1 Minute auch Izaguirre. Das heiß, er ist seinen ersten Platz in der Gesamtwertung los. Zum Trost hat den nun Teamkollege Buchmann und er selber ist nun Dritter. Patrick Konrad von Bora hansgrohe ist nun auf Rang sechs. Er kam zusammen mit Schachmann  ins Ziel.

Ergebnis >>>>>

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