Sa. Jan 25th, 2020

Auch ein deutscher Fahrer ist bei der Vuelta Cyclista a Costa Rica dabei.

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Ja, gibt es den alten Holzmichel denn noch. Ja, erlebt noch. Den Radsport auf der Straße gibt es auch in der Vorweihnachtszeit. Allerdings muss man bis nach Costa Rica schauen. Dort findet zur Zeit eine 10 tägige Rundfahrt statt. Das besondere ist, dass man dort bis zum 1. Weihnachtstag fährt. Auch der Heiligabend ist ein Renntag. Natürlich wird in Deutschland so ein Rennen nicht wahrgenommen, alles konzentriert sich auf die Plätzchen und den Wintersport. Doch diesmal ist ein auch ein deutscher Fahrer am Start. Der 28 jährige Daniel Leithner vom Team PCS Cycling. Das Team ist seit 2017 am Start und ist der Werbeträger einer Webseite, die sich der Statistik im Radsport widmet und ohne die das Radsport Journal Tourmann zugegebenermaßen kaum auskommt. Auf seines Status als Team kann die Mannschaft nur bei den Rennen den zweiten Kategorie mitfahren.

Daniel Leithner ist einer von zwei Deutschen im holländisch geprägten Team. Der andere ist Peter Förster. Der ist aber nicht mit von der Partie.

Die Vuelta a Costa Rica geht über 10 Etappen. Sie hat letzten Montag begonnen. Die Etappen haben eine Länge von 60 bis 200 Kilometern. Insgesamt sind es rund 1270 km, die Jungs fahren müssen. Es gibt zwei Zeitfahren. Eines davon ist ein TTT über 43 Km. Berge müssen auch überwunden werden. Der schwierigste Anstieg führt auf den 3303 m hohen Cerro de la Muerte hoch, quasi von Meereshöhe. Von solchen Höhen träumen die Rundfahrten in Europa nur. Allerdings muss man sagen, dass Doping hier Mittelamerika kein Fremdwort ist.

Die erste Etappe der Vuelta a Costa Rica führte über 160 km von Hereda nach Canas. Sie war hügelig. Nach Zweidritteln der Strecke ging es bergab. Die restliche Hälfte war dann flach. Trotzdem kamen am ersten Tag schon enorme Abstände zustande. Gewonnen hat das Rennen Byron Guama aus Equador vom Team im Sprint einer kleinen Gruppe. Der Neunte hat dann schon über 5 Minuten Rückstand gehabt.

Die zweite Etappe führte 126 km von Liberia nach Esparza. Diese Etappe war flach, hatte aber einen kleinen Schlussanstieg von 6 % und 2,4 km Länge. Diesen spurtete Renier Honig vom Team PCS Cycling am besten hoch. Er gewann mit 31 Sekunden Vorsprung vor Alex Julaluj aus Guatemala.

Ergebnis >>>>>

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